# KI und Arbeit in Schwandorf

In Schwandorf arbeiten 58.860 Menschen. Mehr als vier von zehn Beschäftigten üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — einer der höchsten Werte bundesweit.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schwandorf*

## Die Lage

- **58.860** Beschäftigte in Schwandorf
- **13.779** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **24.826** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 24.826 |
| nicht oder gering betroffen | 5.715 |
| gering betroffen | 6.028 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.503 |
| deutlich betroffen | 13.779 |
| Stufe ungewiss | 906 |
| keine Einstufung möglich | 1.253 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.466 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 9.895 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.222 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.092 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.049 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.508 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.346 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.134 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 300 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Schwandorf gehört zu den Kreisen, in denen kaum berührbare Beschäftigung besonders schwer wiegt. Drei Felder tragen dazu unmittelbar bei: Bei den Handwerksberufen — dem zweitgrößten Feld und deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis — sowie bei der Bedienung von Anlagen und Maschinen gilt die eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig als nicht berührbar; bei den Hilfsarbeitskräften nahezu vollständig.

Entsprechend liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen deutschen Kreis — und noch deutlicher unter dem bayerischen Vergleichswert. Innerhalb Bayerns fällt der Kreis also stärker heraus als im Bundesbild.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: viele Helfer- und Fachkrafttätigkeiten, wenige Spezialisten und besonders wenige Experten. Auch das Feld der akademischen Berufe ist bundesweit schwach besetzt.

Dagegen steht allein das Bürofeld, das leicht über dem typischen Kreis liegt und in dem knapp drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten entfallen. Es bleibt aber ein Gegengewicht unter mehreren — das Gesamtbild wird von den produktionsnahen Feldern bestimmt.

- Kaum berührbare Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis
- Handwerk, Maschinenbedienung und Hilfsarbeitskräfte sind (nahezu) vollständig kaum berührbar
- Abstand zum bayerischen Landeswert größer als zum Bund
- Qualifikationsstruktur nach unten verschoben, Akademikerfeld bundesweit schwach

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.420 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (906 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.253 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (500 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09376000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 13.779 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 24.826 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 58.860 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 27.882 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwandorf. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwandorf
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
