# KI und Arbeit in Schwarzwald-Baar-Kreis

Im Schwarzwald-Baar-Kreis arbeiten 88.070 Menschen. Im Gesamtbild liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig wird er erst, wenn man auf die Berufsfelder schaut: Handwerk und einfache Tätigkeiten sind hier stärker vertreten als üblich.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schwarzwald-baar-kreis*

## Die Lage

- **88.070** Beschäftigte in Schwarzwald-Baar-Kreis
- **22.923** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **33.818** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 33.818 |
| nicht oder gering betroffen | 8.838 |
| gering betroffen | 10.285 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.879 |
| deutlich betroffen | 22.923 |
| Stufe ungewiss | 1.448 |
| keine Einstufung möglich | 1.929 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 18.775 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 13.037 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 12.178 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 11.554 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 10.707 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.843 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.930 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.779 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 315 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Schwarzwald-Baar-Kreis erzählt seine Geschichte nicht über den Gesamtwert. Wie viel Beschäftigung als deutlich von KI berührbar gilt, wie viel als kaum berührbar — beides liegt hier nahe am typischen deutschen Kreis. Der Befund steckt eine Ebene tiefer.

Dort zeigt sich ein Kreis mit einem breiten praktischen Fundament. Die Handwerks- und verwandten Berufe sind stärker besetzt als im typischen Kreis, und die eingeordnete Beschäftigung dort gilt vollständig als nicht berührbar. Ähnlich bei den Hilfsarbeitskräften, ebenfalls überdurchschnittlich vertreten und ganz überwiegend nicht berührbar eingestuft.

Den Gegenpol bilden die Bürokräfte. Dieses Feld ist nicht ungewöhnlich groß, aber in ihm konzentriert sich, was der Kreis an deutlich berührbaren Tätigkeiten trägt: Von der eingeordneten Beschäftigung gilt dort gut drei Viertel als deutlich berührbar, der Rest bleibt zwischen zwei Stufen offen. Bei den Technikern, dem größten Feld, verteilt sich die Einordnung dagegen breit über mehrere Stufen.

Unterm Strich gleichen sich beide Seiten weitgehend aus. Der Kreis ist damit kein Ausreißer, sondern ein Beispiel dafür, wie ein durchschnittlicher Gesamtwert aus einer klar strukturierten Mischung entstehen kann.

- Alle fünf Gesamtkategorien liegen nahe am typischen Kreis
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte überdurchschnittlich besetzt, jeweils überwiegend nicht berührbar eingeordnet
- Bürokräfte tragen den Schwerpunkt deutlich berührbarer Tätigkeiten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.040 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.448 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.929 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08326000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 22.923 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 33.818 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 88.070 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 42.608 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schwarzwald-Baar-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schwarzwald-baar-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
