# KI und Arbeit in Schweinfurt, Stadt

In der Stadt Schweinfurt arbeiten 53.740 Menschen. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahe am typischen Kreis — obwohl die Qualifikationsstruktur deutlich nach oben verschoben ist.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schweinfurt-stadt*

## Die Lage

- **53.740** Beschäftigte in Schweinfurt, Stadt
- **13.284** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **21.081** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 21.081 |
| nicht oder gering betroffen | 5.208 |
| gering betroffen | 6.919 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.883 |
| deutlich betroffen | 13.284 |
| Stufe ungewiss | 779 |
| keine Einstufung möglich | 1.707 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.094 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 9.449 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.934 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.133 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.344 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.871 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.661 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.263 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 112 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In der Stadt Schweinfurt passen zwei Dinge auf den ersten Blick nicht zusammen. Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben: Experten und Spezialisten sind häufiger als im typischen Kreis, klassische Fachkrafttätigkeiten seltener. Trotzdem liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung nicht über, sondern eher unter dem typischen Kreis.

Die Berufsfelder lösen den Widerspruch auf. Die Akademischen Berufe sind hier zwar stark besetzt, doch ihre eingeordnete Beschäftigung fällt mehrheitlich in die Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt — deutlich berührbar ist dort nur eine Minderheit. Ein hohes Qualifikationsniveau bedeutet in diesem Kreis also nicht automatisch hohe Berührbarkeit.

Dagegen steht ein zweiter Block: Die Handwerks- und verwandten Berufe gehören zu den am stärksten besetzten bundesweit, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt praktisch vollständig als nicht berührbar. Der eigentliche Gegenpol sind die Bürokräfte, wo mehr als vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar sind — ein Feld von mittlerer Größe.

Besonders schwach besetzt sind die Dienstleistungsberufe und Verkäufer; der Kreis liegt hier fast am unteren Rand aller Kreise. Was hier fehlt, ist also nicht die Qualifikation, sondern der klassische Dienstleistungssektor.

- Experten und Spezialisten häufiger, Fachkräfte seltener als im typischen Kreis
- Akademische Berufe stark besetzt, aber überwiegend in der zwischen nicht und gering offenen Kategorie
- Handwerk sehr stark besetzt und praktisch vollständig nicht berührbar; Dienstleistungsberufe fast am unteren Rand

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (840 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (779 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.707 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09662000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 13.284 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 21.081 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 53.740 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 26.771 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schweinfurt, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schweinfurt-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
