# KI und Arbeit in Schweinfurt

Im Landkreis Schweinfurt arbeiten 26.990 Menschen. Der Gesamtwert ist unauffällig — bemerkenswert ist, wie weit die beiden größten Berufsfelder in ihrer Einordnung auseinanderliegen und wie viel Beschäftigung hier zwischen zwei Stufen offenbleibt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/schweinfurt*

## Die Lage

- **26.990** Beschäftigte in Schweinfurt
- **7.104** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.796** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.796 |
| nicht oder gering betroffen | 3.448 |
| gering betroffen | 2.891 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.251 |
| deutlich betroffen | 7.104 |
| Stufe ungewiss | 574 |
| keine Einstufung möglich | 238 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.059 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 4.060 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.393 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.376 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.366 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.247 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.097 Beschäftigte
- Führungskräfte: 547 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 156 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Schweinfurt ist ein Kreis der zwei Pole. Sein Gesamtwert bei der deutlich berührbaren Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis, doch dieser Mittelwert entsteht aus zwei Feldern, die kaum unterschiedlicher eingeordnet sein könnten.

Auf der einen Seite die Techniker und gleichrangigen Berufe, das größte Feld: Dort liegt der Schwerpunkt auf geringer Berührbarkeit und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Auf der anderen Seite die Bürokräfte, hier stärker besetzt als im typischen Kreis, in denen zwei Drittel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten und der Rest zwischen gering und deutlich offenbleibt.

Dazu kommt ein Kreis mit ausgeprägt praktischem Profil. Hilfsarbeitskräfte, Anlagenbediener und Handwerksberufe sind alle stärker besetzt als üblich und tragen fast ausschließlich Tätigkeiten, die als nicht berührbar eingeordnet sind.

Auffällig ist zuletzt, dass hier besonders viel Beschäftigung zwar eingestuft ist, aber zwischen zwei Stufen bleibt — das gehört bundesweit zu den höchsten Werten. Gleichzeitig ist der Anteil ohne jede Einordnung niedrig. Die Einstufung reicht hier also weiter als in den meisten Kreisen, führt aber seltener zu einem eindeutigen Ergebnis.

- Techniker- und Bürokräftefeld liegen in der Einordnung weit auseinander
- Praktische Felder durchgehend stärker besetzt und überwiegend nicht berührbar eingeordnet
- Anteil zwischen zwei Stufen offener Beschäftigung gehört zu den hohen Werten, Anteil ohne Einordnung ist niedrig

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (610 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (574 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (238 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09678000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.104 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.796 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 26.990 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 13.291 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Schweinfurt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/schweinfurt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
