# KI und Arbeit in Sigmaringen

In Sigmaringen arbeiten 49.240 Menschen. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigen in Deutschland, der Anteil kaum berührbarer zu den hohen — beides Folge derselben Berufsstruktur.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/sigmaringen*

## Die Lage

- **49.240** Beschäftigte in Sigmaringen
- **10.681** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.972** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.972 |
| nicht oder gering betroffen | 4.825 |
| gering betroffen | 5.913 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.702 |
| deutlich betroffen | 10.681 |
| Stufe ungewiss | 587 |
| keine Einstufung möglich | 1.019 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.130 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.020 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.745 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.162 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.411 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.376 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.711 Beschäftigte
- Führungskräfte: 837 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 309 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Sigmaringen fällt nach unten heraus, und das ist keine Zufallslage, sondern eine Strukturfrage. Drei Berufsfelder, deren eingeordnete Beschäftigung fast durchgängig als nicht berührbar gilt, sind hier zugleich stark besetzt: die Handwerks- und verwandten Berufe, die Hilfsarbeitskräfte und die Anlagenbediener. Bei den Hilfsarbeitskräften gehört der Anteil sogar zu den höchsten bundesweit.

Was anderswo dagegenhält, bleibt hier klein. Das Bürokräftefeld, in dem sich deutliche Berührbarkeit sonst konzentriert, ist schwächer besetzt als im typischen Kreis — auch wenn dort knapp vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten. Die Akademischen Berufe sind ebenfalls unterdurchschnittlich vertreten.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Helfertätigkeiten sind häufiger, Expertentätigkeiten seltener als im typischen Kreis.

So entsteht ein einseitiges Bild von beiden Seiten. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung zählt zu den niedrigen in Deutschland, der Anteil kaum berührbarer zu den hohen — zwei Sichtweisen auf dieselbe Struktur. Der Anteil an Beschäftigung ohne eindeutige Stufe ist dabei niedrig, das Bild also vergleichsweise belastbar.

- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener stark besetzt und überwiegend nicht berührbar
- Bürokräfte und Akademische Berufe unterdurchschnittlich besetzt
- Anteil kaum berührbarer Beschäftigung gehört zu den hohen, Anteil deutlich berührbarer zu den niedrigen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.080 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (587 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.019 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (500 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08437000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 10.681 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.972 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 49.240 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 22.741 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Sigmaringen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/sigmaringen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
