# KI und Arbeit in Speyer

In Speyer arbeiten 33.660 Menschen. Der Gesamtwert liegt nahe am typischen Kreis — auffällig ist stattdessen, wie wenig Beschäftigung hier auf die klassische Fachkraftmitte entfällt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/speyer*

## Die Lage

- **33.660** Beschäftigte in Speyer
- **8.336** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **12.804** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 12.804 |
| nicht oder gering betroffen | 3.229 |
| gering betroffen | 3.938 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.540 |
| deutlich betroffen | 8.336 |
| Stufe ungewiss | 587 |
| keine Einstufung möglich | 725 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.105 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.205 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.016 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.966 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.651 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.490 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.818 Beschäftigte
- Führungskräfte: 817 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 91 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Speyers Besonderheit liegt nicht bei den Betroffenheitswerten, sondern in der Qualifikationsstruktur. Der Anteil klassischer Fachkrafttätigkeiten gehört hier zu den niedrigsten in Deutschland. Was fehlt, verteilt sich nach beiden Seiten: Sowohl Spezialisten als auch Helfertätigkeiten sind häufiger als im typischen Kreis. Die Beschäftigung ist also von der Mitte weggerückt — nach oben und nach unten zugleich.

Bei den Berufsfeldern stehen sich die beiden größten scharf gegenüber. Im Technikerfeld spielt deutlich berührbare Beschäftigung praktisch keine Rolle; der Schwerpunkt liegt auf geringer Berührbarkeit und offenen Kategorien. Bei den Bürokräften, überdurchschnittlich besetzt, sind es dagegen über vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung.

Die Akademischen Berufe sind ebenfalls stärker besetzt als üblich, tragen aber überwiegend die Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt — sie ziehen den Gesamtwert also nicht nach oben.

Am Ende bleibt Speyer im Gesamtbild unauffällig. Die Struktur darunter ist es nicht: Ein Kreis ohne breite Fachkraftmitte, dessen Berührbarkeit sich auf ein Feld konzentriert.

- Fachkraftanteil gehört zu den niedrigsten, Spezialisten und Helfer zugleich überdurchschnittlich
- Techniker- und Bürokräftefeld liegen in der Einordnung an entgegengesetzten Enden
- Akademische Berufe stark besetzt, aber überwiegend in der zwischen nicht und gering offenen Kategorie

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.580 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (587 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (725 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07318000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 8.336 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 12.804 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 33.660 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 15.429 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Speyer. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/speyer
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
