# KI und Arbeit in Spree-Neiße

In Spree-Neiße arbeiten 33.030 Menschen. Fast zwei von drei Beschäftigten üben eine Fachkrafttätigkeit aus — ein Wert, der bundesweit zu den höchsten gehört und den ganzen Kreis prägt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/spree-neisse*

## Die Lage

- **33.030** Beschäftigte in Spree-Neiße
- **6.356** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **13.383** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 13.383 |
| nicht oder gering betroffen | 3.859 |
| gering betroffen | 3.687 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.880 |
| deutlich betroffen | 6.356 |
| Stufe ungewiss | 620 |
| keine Einstufung möglich | 535 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.826 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.618 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.019 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.454 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.308 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.130 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.831 Beschäftigte
- Führungskräfte: 727 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 406 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Spree-Neiße ist ein Kreis der Fachkräfte. Der Anteil an Fachkrafttätigkeiten gehört zu den höchsten in ganz Deutschland, während Experten und Helfertätigkeiten entsprechend seltener sind. Das prägt auch die Einordnung: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigen bundesweit.

Zwei Felder erklären das von entgegengesetzten Seiten. Die Bürokräfte, in denen sich deutliche Berührbarkeit sonst konzentriert, bilden hier das am schwächsten besetzte Feld überhaupt — kein Kreis hat weniger. Die Handwerksberufe sind dagegen stark besetzt und in der Einordnung vollständig nicht berührbar; bei Hilfsarbeitskräften und Anlagenbedienern überwiegt Gleiches.

Ein Gegengewicht gibt es dennoch: Die Dienstleistungsberufe und Verkäufer sind auffallend stark besetzt, und dort gilt ein erheblicher Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Wo in diesem Kreis Berührbarkeit auftritt, dann vor allem hier.

Einschränkend gehört zur Einordnung, dass ein deutlich erhöhter Teil der Beschäftigung keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt — mehr als im typischen Kreis und mehr als im Land. Der niedrige Gesamtwert ist entsprechend zurückhaltend zu lesen.

- Fachkraftanteil gehört bundesweit zu den höchsten
- Bürokräftefeld ist das am schwächsten besetzte bundesweit
- Dienstleistungsberufe stark besetzt und als einziges größeres Feld überwiegend berührbar eingeordnet
- Erhöhter Anteil ohne eindeutige Stufe oder nicht fein auflösbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.820 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (620 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (535 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12071000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.356 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 13.383 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 33.030 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 11.839 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Spree-Neiße. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/spree-neisse
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
