# KI und Arbeit in St. Wendel

In St. Wendel arbeiten 28.700 Menschen. Bevor man über die Verteilung spricht, gehört hier die Datenlage genannt: Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/st-wendel*

## Die Lage

- **28.700** Beschäftigte in St. Wendel
- **6.783** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.924** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.924 |
| nicht oder gering betroffen | 3.159 |
| gering betroffen | 3.059 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.670 |
| deutlich betroffen | 6.783 |
| Stufe ungewiss | 432 |
| keine Einstufung möglich | 693 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.186 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.576 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.625 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.279 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.019 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.927 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.481 Beschäftigte
- Führungskräfte: 537 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 90 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In St. Wendel rahmt die Datenqualität alles andere. Ein deutlich erhöhter Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen — mehr als im typischen Kreis und auch mehr als im Land. Aussagen zur Verteilung ruhen hier auf schmalerer Basis als anderswo.

Soweit die Einordnung trägt, zeigt sich ein Kreis mit unterdurchschnittlicher Berührbarkeit und einem praktisch geprägten Profil. Die Hilfsarbeitskräfte sind überdurchschnittlich besetzt und tragen ganz überwiegend Tätigkeiten, die als nicht berührbar eingeordnet sind. Die Dienstleistungsberufe und Verkäufer bilden das zweitgrößte Feld und sind deutlich stärker besetzt als üblich.

Der Gegenpol ist wieder das Bürokräftefeld — schwächer besetzt als im typischen Kreis, aber mit fast neun Zehnteln deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung. Die Akademischen Berufe sind unterdurchschnittlich vertreten.

In der Qualifikationsstruktur ragt der Helferanteil heraus, der zu den hohen bundesweit gehört, während Expertentätigkeiten seltener sind. Das Bild ist stimmig — nur eben mit dem Vorbehalt, dass ein Teil davon nicht scharf gezeichnet werden kann.

- Deutlich erhöhter Anteil ohne eindeutige Stufe oder nicht fein auflösbar
- Hilfsarbeitskräfte und Dienstleistungsberufe stark besetzt
- Helferanteil gehört zu den hohen, Expertenanteil zu den niedrigen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.010 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (432 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (693 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Saarland.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 10046000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.783 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.924 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 28.700 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 11.680 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in St. Wendel. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/st-wendel
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
