# KI und Arbeit in Städteregion Aachen

In der Städteregion Aachen arbeiten 227.650 Menschen. Fast jede fünfte Beschäftigung entfällt auf Expertentätigkeiten — und die kaum berührbaren Berufsfelder sind hier durchgehend schwach besetzt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/staedteregion-aachen*

## Die Lage

- **227.650** Beschäftigte in Städteregion Aachen
- **67.971** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **70.697** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 70.697 |
| nicht oder gering betroffen | 23.046 |
| gering betroffen | 34.299 |
| gering oder deutlich betroffen | 14.654 |
| deutlich betroffen | 67.971 |
| Stufe ungewiss | 5.100 |
| keine Einstufung möglich | 2.233 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 49.604 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 49.519 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 29.219 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 28.489 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 19.862 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 19.214 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 14.806 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.350 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 936 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Städteregion Aachen hat ein ungewöhnlich klar konturiertes Profil, und es beginnt bei der Qualifikationsstruktur. Expertentätigkeiten sind hier weit häufiger als im typischen Kreis, klassische Fachkraft- und Helfertätigkeiten deutlich seltener.

Dazu passt das größte Feld: die Akademischen Berufe, die zu den am stärksten besetzten bundesweit gehören. Dort gelten gut zwei Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Bei den Bürokräften sind es fast neun Zehntel. Das nahezu gleich große Technikerfeld liegt gegenläufig, mit einem Schwerpunkt auf geringer Berührbarkeit.

Was anderswo dagegenhält, fehlt hier weitgehend. Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener — die Felder mit überwiegend kaum berührbaren Tätigkeiten — sind alle drei unterdurchschnittlich besetzt.

So entsteht ein zweiseitiger Befund aus derselben Beobachtung: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich darunter. Auffällig ist zugleich, dass auch die gering berührbare Beschäftigung hier zu den höchsten Werten bundesweit gehört. Die Einordnung insgesamt fällt dabei so eindeutig aus wie im typischen Kreis.

- Expertenanteil weit über dem typischen Kreis, Fachkräfte und Helfer deutlich darunter
- Akademische Berufe als größtes Feld, bundesweit unter den stärksten
- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener alle unterdurchschnittlich besetzt
- Anteil kaum berührbarer Beschäftigung deutlich unter dem typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (7.620 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (5.100 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.233 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (2.200 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05334000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 67.971 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 70.697 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 227.650 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 111.679 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Städteregion Aachen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/staedteregion-aachen
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
