# KI und Arbeit in Starnberg

In Starnberg arbeiten 56.610 Menschen. Fast ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Expertentätigkeiten — ein Wert, der bundesweit zu den höchsten gehört und alles andere im Kreis überlagert.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/starnberg*

## Die Lage

- **56.610** Beschäftigte in Starnberg
- **17.941** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.743** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.743 |
| nicht oder gering betroffen | 6.847 |
| gering betroffen | 7.809 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.657 |
| deutlich betroffen | 17.941 |
| Stufe ungewiss | 1.409 |
| keine Einstufung möglich | 614 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 13.804 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.110 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.766 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.078 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.507 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.070 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.247 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.126 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 311 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Starnberg ist ein Kreis, dessen Qualifikationsstruktur alles andere überlagert. Expertentätigkeiten sind hier so häufig wie in kaum einem anderen Kreis, klassische Fachkrafttätigkeiten so selten wie fast nirgends. Auch Helfertätigkeiten sind ungewöhnlich rar.

Dazu passt das größte Feld: Die Akademischen Berufe stellen fast ein Viertel der Kreisbeschäftigung und gehören zu den am stärksten besetzten bundesweit. Bemerkenswert ist aber, wie sich ihre eingeordnete Beschäftigung verteilt — die Hälfte fällt in die Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt, nur ein Viertel gilt als deutlich berührbar, und ein spürbarer Teil bleibt in der Stufe ungewiss. Der klare Gegenpol sind die Bürokräfte, wo fast neun Zehntel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten sind.

Produktionsnahe Felder fehlen weitgehend: Anlagenbediener und Hilfsarbeitskräfte gehören zu den schwächsten bundesweit, auch das Handwerk ist unterdurchschnittlich besetzt.

Über den Kreis insgesamt fällt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung deshalb deutlich höher aus als im typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich niedriger. Auffällig hoch ist außerdem der Anteil an Führungstätigkeiten.

- Expertenanteil gehört bundesweit zu den höchsten, Fachkraftanteil zu den niedrigsten
- Akademische Berufe als größtes Feld, mit Schwerpunkt auf der zwischen nicht und gering offenen Kategorie
- Anlagenbediener und Hilfsarbeitskräfte gehören zu den schwächsten bundesweit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.440 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.409 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (614 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (140 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09188000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 17.941 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.743 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 56.610 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.199 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Starnberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/starnberg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
