# KI und Arbeit in Stuttgart

In Stuttgart arbeiten 438.740 Menschen. Fast vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — einer der höchsten Werte in Deutschland.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/stuttgart*

## Die Lage

- **438.740** Beschäftigte in Stuttgart
- **169.808** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **112.990** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 112.990 |
| nicht oder gering betroffen | 31.837 |
| gering betroffen | 56.924 |
| gering oder deutlich betroffen | 30.352 |
| deutlich betroffen | 169.808 |
| Stufe ungewiss | 14.911 |
| keine Einstufung möglich | 8.919 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 114.232 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 99.996 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 74.769 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 34.995 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 31.649 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 25.635 Beschäftigte
- Führungskräfte: 22.321 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 20.982 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.161 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Stuttgart ist der Ausnahmefall. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den höchsten in ganz Deutschland, und die Struktur dahinter ist so weit von der Mitte entfernt wie kaum irgendwo.

Ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Expertentätigkeiten, ein weiteres knappes Fünftel auf Spezialisten — beides gehört bundesweit zu den höchsten Werten. Klassische Fachkraft- und Helfertätigkeiten sind dagegen so selten wie fast nirgends. Passend dazu sind die Akademischen Berufe das größte Feld überhaupt und bundesweit unter den stärksten; dort gilt die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Bei den Bürokräften, ebenfalls stark besetzt, sind es über neun Zehntel.

Was anderswo dagegenhält, ist hier ausgedünnt: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte, Anlagenbediener und selbst die Dienstleistungsberufe liegen alle am unteren Rand der bundesweiten Verteilung. Der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung gehört entsprechend zu den niedrigsten.

Zur Einordnung gehört, dass ein größerer Teil der Zahlen hier regional abgeleitet entsteht als üblich. Das Bild ist in seiner Richtung eindeutig — es ruht aber stärker auf abgeleiteten als auf direkten Werten.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Experten- und Spezialistenanteile unter den höchsten, Fachkräfte und Helfer unter den niedrigsten
- Akademische Berufe als größtes Feld, mehrheitlich deutlich berührbar eingeordnet
- Alle kaum berührbaren Felder liegen am unteren Rand der Verteilung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (12.210 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (14.911 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (8.919 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (890 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08111000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 169.808 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 112.990 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 438.740 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 240.190 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Stuttgart. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/stuttgart
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
