# KI und Arbeit in Südliche Weinstraße

In der Südlichen Weinstraße arbeiten 31.290 Menschen. Fast jede vierte Beschäftigung entfällt auf Helfertätigkeiten — ein Wert, der bundesweit zu den höchsten gehört und die Struktur des Kreises bestimmt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/suedliche-weinstrasse*

## Die Lage

- **31.290** Beschäftigte in Südliche Weinstraße
- **7.521** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **12.806** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 12.806 |
| nicht oder gering betroffen | 3.574 |
| gering betroffen | 3.296 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.930 |
| deutlich betroffen | 7.521 |
| Stufe ungewiss | 591 |
| keine Einstufung möglich | 253 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.593 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.761 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.602 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.096 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.675 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.644 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.437 Beschäftigte
- Führungskräfte: 767 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 395 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Südliche Weinstraße fällt weniger durch ihre Betroffenheitswerte auf als durch ihre Beschäftigungsstruktur. Der Anteil an Helfertätigkeiten gehört zu den höchsten in ganz Deutschland, der Fachkraftanteil spiegelbildlich zu den niedrigen. Ungewöhnlich ist, dass zugleich der Spezialistenanteil deutlich erhöht ist — die Struktur ist also an beiden Enden gedehnt, nicht nur nach unten.

Dazu passt das zweitgrößte Feld: Die Hilfsarbeitskräfte gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten, und fast ihre gesamte eingeordnete Beschäftigung gilt als nicht berührbar. Auch die Handwerksberufe und die Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft tragen ausschließlich Tätigkeiten dieser Art.

Der Gegenpol bleibt klein. Die Bürokräfte, in denen gut drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar sind, gehören zu den schwächer besetzten Feldern des Kreises. Die Akademischen Berufe sind zwar überdurchschnittlich vertreten, ihre eingeordnete Beschäftigung fällt aber mehrheitlich in die Kategorie, die zwischen nicht und gering berührbar offenbleibt.

Entsprechend liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich darüber. Die Struktur, nicht der Betroffenheitswert, ist hier die eigentliche Auffälligkeit.

- Helferanteil gehört bundesweit zu den höchsten, Fachkraftanteil zu den niedrigen
- Spezialistenanteil zugleich deutlich erhöht — Struktur an beiden Enden gedehnt
- Hilfsarbeitskräfte als zweitgrößtes Feld, bundesweit unter den stärksten und fast vollständig nicht berührbar
- Bürokräfte als Gegenpol schwach besetzt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.470 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (591 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (253 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07337000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.521 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 12.806 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 31.290 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 13.690 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Südliche Weinstraße. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/suedliche-weinstrasse
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
