# KI und Arbeit in Südwestpfalz

In der Südwestpfalz arbeiten 14.750 Menschen. Der Kreis lebt von der mittleren Qualifikationsebene: Fachkrafttätigkeiten sind hier so häufig wie in kaum einem anderen Kreis, Expertentätigkeiten so selten wie fast nirgends.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/suedwestpfalz*

## Die Lage

- **14.750** Beschäftigte in Südwestpfalz
- **3.439** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **6.130** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 6.130 |
| nicht oder gering betroffen | 1.727 |
| gering betroffen | 1.429 |
| gering oder deutlich betroffen | 888 |
| deutlich betroffen | 3.439 |
| Stufe ungewiss | 268 |
| keine Einstufung möglich | 99 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 2.540 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 2.484 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.119 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 1.977 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 1.796 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 1.422 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 1.255 Beschäftigte
- Führungskräfte: 284 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 103 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Südwestpfalz ist ein Kreis der Fachkräfte. Fast zwei Drittel der Beschäftigung liegt auf dieser mittleren Qualifikationsebene, deutlich mehr als im typischen Kreis. Am anderen Ende fehlt das Gegenstück fast vollständig: Der Anteil der Expertentätigkeiten gehört bundesweit zu den niedrigsten, und auch die akademischen Berufe sind hier so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis.

Das prägt, wo KI überhaupt ansetzen kann. Handwerk und Hilfsarbeitskräfte sind beide überdurchschnittlich stark vertreten, und in beiden Feldern gilt praktisch die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht berührbar — im Handwerk ausnahmslos. Zusammen ziehen sie den Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten deutlich über das übliche Niveau.

Den Gegenpol bilden zwei Felder. Bei den Bürokräften ist die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als deutlich berührbar ausgewiesen, bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern immerhin gut vier von zehn — und dieses Feld ist im Kreis auffällig stark besetzt.

Unterm Strich bleibt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem des typischen Kreises. Der Grund liegt weniger darin, dass etwas fehlt, als darin, was hier besonders stark ist: praktische Arbeit in mittlerer Qualifikation.

- Fachkraftanteil gehört zu den höchsten, Expertenanteil zu den niedrigsten bundesweit
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte überdurchschnittlich stark und fast durchgängig nicht berührbar
- Bürokräfte und Dienstleistungsberufe bilden den berührbaren Gegenpol

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (740 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (268 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (99 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07340000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 3.439 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 6.130 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 14.750 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 5.770 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Südwestpfalz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/suedwestpfalz
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
