# KI und Arbeit in Teltow-Fläming

In Teltow-Fläming arbeiten 69.880 Menschen. Ungewöhnlich viel Beschäftigung liegt hier in einem Zwischenbereich, für den die Forschung sich nicht zwischen geringer und deutlicher Veränderung festlegt — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/teltow-flaeming*

## Die Lage

- **69.880** Beschäftigte in Teltow-Fläming
- **15.085** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **26.076** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 26.076 |
| nicht oder gering betroffen | 9.015 |
| gering betroffen | 6.391 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.450 |
| deutlich betroffen | 15.085 |
| Stufe ungewiss | 1.583 |
| keine Einstufung möglich | 1.109 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.601 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.231 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 9.931 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.187 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.224 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.885 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.326 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.589 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 736 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Teltow-Fläming ist ein Kreis der Unentschiedenheit. Kaum irgendwo fällt so viel Beschäftigung in Kategorien, die zwischen zwei Betroffenheitsstufen offen bleiben. Das ist kein Randphänomen, sondern zieht sich durch die tragenden Felder des Kreises.

Zugleich ist die Beschäftigungsstruktur klar profiliert. Die Bediener von Anlagen und Maschinen sind bundesweit kaum irgendwo stärker vertreten, die Hilfsarbeitskräfte ebenfalls deutlich überdurchschnittlich. In beiden Feldern gilt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar, im Handwerk sogar fast vollständig. Dem entspricht ein hoher Helferanteil.

Den Gegenpol bilden die Bürokräfte: ein starkes Feld, in dem die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar ausgewiesen ist — und der gesamte Rest genau in jener Kategorie liegt, die offen bleibt. Akademische Berufe und Techniker, anderswo Treiber der Berührbarkeit, sind hier so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis.

Der niedrige Gesamtwert für deutlich berührbare Tätigkeiten hat also zwei Ursachen zugleich: eine praktisch geprägte Struktur und eine Einordnung, die sich an vielen Stellen bewusst nicht festlegt.

- Anteil zwischen zwei Stufen offen gehört bundesweit zu den höchsten
- Maschinenbedienung und Hilfsarbeitskräfte ungewöhnlich stark, überwiegend nicht berührbar
- Bürokräfte als Gegenpol; Techniker und Akademiker so schwach wie kaum irgendwo

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.210 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.583 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.109 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12072000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 15.085 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 26.076 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 69.880 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 32.350 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Teltow-Fläming. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/teltow-flaeming
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
