# KI und Arbeit in Trier-Saarburg

In Trier-Saarburg arbeiten 30.740 Menschen. Der Kreis ist stark auf die mittlere Qualifikationsebene konzentriert: Fachkrafttätigkeiten sind deutlich häufiger als üblich, Expertentätigkeiten so selten wie fast nirgends.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/trier-saarburg*

## Die Lage

- **30.740** Beschäftigte in Trier-Saarburg
- **6.744** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **12.731** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 12.731 |
| nicht oder gering betroffen | 3.616 |
| gering betroffen | 3.273 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.809 |
| deutlich betroffen | 6.744 |
| Stufe ungewiss | 452 |
| keine Einstufung möglich | 295 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.654 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.969 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.669 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.718 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.370 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.126 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.543 Beschäftigte
- Führungskräfte: 612 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 259 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Trier-Saarburg konzentriert sich auf die Mitte. Fachkrafttätigkeiten sind hier deutlich häufiger als im typischen Kreis, während der Anteil der Expertentätigkeiten bundesweit zu den niedrigsten gehört. Das Qualifikationsprofil ist damit fast das Gegenbild der benachbarten Stadt.

Auf Feldebene fällt vor allem der Abstand zwischen den beiden größten Feldern auf. Bei den Technikern verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf geringe Berührbarkeit und offene Zwischenkategorien; deutlich berührbare Tätigkeiten sind dort fast bedeutungslos. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern — im Kreis auffällig stark besetzt — gilt dagegen knapp die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Das Gewicht liegt allerdings anderswo. Handwerk und Hilfsarbeitskräfte sind beide überdurchschnittlich stark vertreten und fast durchgängig als nicht berührbar eingeordnet, im Handwerk vollständig. Entsprechend liegt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten deutlich über dem des typischen Kreises.

Unterm Strich fällt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter das übliche Niveau — ein Kreis, dessen Schwerpunkt bei praktischer Arbeit in mittlerer Qualifikation liegt.

- Fachkraftanteil deutlich über dem typischen Kreis, Expertenanteil bundesweit zu den niedrigsten
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte stark und fast durchgängig nicht berührbar
- Dienstleistungsberufe auffällig stark besetzt und zur Hälfte deutlich berührbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.610 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (452 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (295 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (220 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07235000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.744 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 12.731 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 30.740 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 12.400 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Trier-Saarburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/trier-saarburg
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
