# KI und Arbeit in Trier

In Trier arbeiten 55.850 Menschen. Der Kreis hat ein ungewöhnlich hohes Qualifikationsprofil — Expertentätigkeiten sind hier deutlich häufiger, einfache Helfertätigkeiten deutlich seltener als im typischen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/trier*

## Die Lage

- **55.850** Beschäftigte in Trier
- **14.896** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **17.659** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 17.659 |
| nicht oder gering betroffen | 5.187 |
| gering betroffen | 7.241 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.099 |
| deutlich betroffen | 14.896 |
| Stufe ungewiss | 1.525 |
| keine Einstufung möglich | 403 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.329 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 9.254 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.615 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.271 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.040 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.628 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.380 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.274 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 220 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Trier ist ein Kreis der hohen Qualifikationen. Expertentätigkeiten sind hier weit häufiger als im typischen Kreis, Helfertätigkeiten deutlich seltener. Die Feldstruktur passt dazu: Techniker und akademische Berufe sind beide stark besetzt, während Handwerk und Maschinenbedienung zu den schwächsten Werten bundesweit zählen.

Doch die beiden größten Felder liegen kategorial weit auseinander. Bei den Technikern verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung fast vollständig auf geringe Berührbarkeit und auf eine Kategorie, die zwischen zwei Stufen offen bleibt — deutlich berührbare Tätigkeiten spielen dort so gut wie keine Rolle. Bei den akademischen Berufen dagegen gilt knapp die Hälfte als deutlich berührbar, bei den Bürokräften fast alles.

Daraus ergibt sich ein Gesamtwert nahe am typischen Kreis, während der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten unterdurchschnittlich ausfällt — die Felder, die anderswo dagegenhalten, fehlen hier weitgehend.

Zur Vorsicht mahnt allerdings die Datenlage: Ein deutlich überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der Gesamtwert sollte deshalb nicht überstrapaziert werden.

- Hohes Qualifikationsprofil: viele Expertentätigkeiten, wenige Helfertätigkeiten
- Techniker und akademische Berufe stark, Handwerk und Maschinenbedienung bundesweit schwach
- Überdurchschnittlicher Anteil ohne eindeutige Stufe schränkt die Aussage ein

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.800 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.525 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (403 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (210 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07211000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.896 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 17.659 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 55.850 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 24.031 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Trier. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/trier
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
