# KI und Arbeit in Ulm

In Ulm arbeiten 105.410 Menschen. Gut jede fünfte Beschäftigung entfällt auf Expertentätigkeiten — und der Anteil der Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, gehört zu den höchsten in diesem Vergleich.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ulm*

## Die Lage

- **105.410** Beschäftigte in Ulm
- **32.706** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **33.640** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 33.640 |
| nicht oder gering betroffen | 8.787 |
| gering betroffen | 14.490 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.878 |
| deutlich betroffen | 32.706 |
| Stufe ungewiss | 3.147 |
| keine Einstufung möglich | 1.352 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 24.502 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 24.241 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 13.678 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 9.780 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.650 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.910 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.931 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.121 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 187 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Ulm ist ein Kreis der hohen Qualifikationen, und das schlägt direkt auf den Befund durch. Experten- und Spezialistentätigkeiten sind weit häufiger als im typischen Kreis, während klassische Fachkrafttätigkeiten so selten sind wie in kaum einem anderen Kreis. Entsprechend groß ist das Feld der akademischen Berufe.

Zwei fast gleich große Felder stehen dabei einander gegenüber. Bei den akademischen Berufen gilt rund die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den Bürokräften noch weit mehr. Im ähnlich großen Technikerfeld dagegen liegt das Gewicht auf geringer Berührbarkeit und auf einer Kategorie, die zwischen zwei Stufen offen bleibt.

Was anderswo dagegenhält, ist hier schwach besetzt: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte, Maschinenbedienung — und vor allem die Dienstleistungsberufe und Verkäufer, die bundesweit zu den schwächsten gehören. Entsprechend liegt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten unter dem üblichen Niveau.

Zwei Einschränkungen gehören dazu: Ein großer Teil der Zahlen entsteht regional abgeleitet statt direkt aus der Kreisstatistik, und im Feld der akademischen Berufe trägt fast ein Fünftel der eingeordneten Beschäftigung keine gesicherte Stufe.

- Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den höchsten im Vergleichsfeld
- Experten- und Spezialistenanteil weit über, Fachkraftanteil weit unter dem typischen Kreis
- Akademische Berufe und Techniker sind ähnlich groß, aber entgegengesetzt eingeordnet

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.240 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.147 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.352 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (300 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08421000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 32.706 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 33.640 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 105.410 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 56.840 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ulm. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ulm
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
