# KI und Arbeit in Vulkaneifel

In der Vulkaneifel arbeiten 20.390 Menschen. Der Anteil der Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, liegt klar unter dem typischen Kreis — bemerkenswerterweise, ohne dass die übrigen Werte auffällig wären.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/vulkaneifel*

## Die Lage

- **20.390** Beschäftigte in Vulkaneifel
- **4.372** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **7.582** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 7.582 |
| nicht oder gering betroffen | 2.292 |
| gering betroffen | 2.209 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.190 |
| deutlich betroffen | 4.372 |
| Stufe ungewiss | 389 |
| keine Einstufung möglich | 226 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 3.882 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 2.892 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.772 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.256 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.206 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.008 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 1.801 Beschäftigte
- Führungskräfte: 378 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 65 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Vulkaneifel ist ein stiller Fall. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt klar unter dem des typischen Kreises, doch die übrigen Gesamtwerte weichen kaum ab: gering berührbare, nicht berührbare und offene Kategorien liegen jeweils sehr nah am üblichen Niveau. Der Kreis ist also nicht in eine Richtung verschoben, sondern nur an einer Stelle.

Auf Feldebene zeigt sich das gewohnte Auseinanderfallen. Im Handwerk und bei den Bedienern von Anlagen und Maschinen ist die eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig als nicht berührbar ausgewiesen. Bei den Bürokräften gilt sie umgekehrt weit überwiegend als deutlich berührbar — nur ist dieses Feld hier deutlich kleiner als im typischen Kreis, ebenso die akademischen Berufe. Beide Felder, die anderswo die Berührbarkeit tragen, haben in der Vulkaneifel wenig Gewicht.

Dazu passt eine Qualifikationsstruktur mit vielen Fachkrafttätigkeiten und deutlich weniger Experten- und Spezialistentätigkeiten als üblich.

Einzuschränken ist die Auflösungstiefe: Ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein genug auflösen. Die Unschärfe liegt hier weniger in der Einstufung selbst als darin, wie fein die Berufe überhaupt sichtbar werden.

- Deutlich berührbare Tätigkeiten klar unter dem typischen Kreis, übrige Werte unauffällig
- Bürokräfte und akademische Berufe beide deutlich unterdurchschnittlich besetzt
- Erhöhter Anteil ohne eindeutige Stufe bzw. ohne feine Auflösbarkeit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.550 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (389 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (226 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (650 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07233000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 4.372 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 7.582 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 20.390 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 8.250 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Vulkaneifel. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/vulkaneifel
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
