# KI und Arbeit in Waldeck-Frankenberg

In Waldeck-Frankenberg arbeiten 63.900 Menschen. Kein einzelnes Berufsfeld prägt den Kreis — die Beschäftigung verteilt sich breit, und deutlich berührbare Tätigkeiten sind seltener als im hessischen Durchschnitt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/waldeck-frankenberg*

## Die Lage

- **63.900** Beschäftigte in Waldeck-Frankenberg
- **14.064** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **24.480** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 24.480 |
| nicht oder gering betroffen | 7.254 |
| gering betroffen | 8.335 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.323 |
| deutlich betroffen | 14.064 |
| Stufe ungewiss | 988 |
| keine Einstufung möglich | 1.336 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.661 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.287 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.795 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.573 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.410 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.514 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.132 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.052 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 356 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Waldeck-Frankenberg ist ein Kreis ohne dominantes Feld. Techniker, Dienstleistungsberufe, Handwerk, akademische Berufe und Bürokräfte liegen jeweils nah beieinander und meist nahe an ihren üblichen Werten. Wer nach dem einen prägenden Schwerpunkt sucht, findet ihn nicht.

Auffällig wird der Kreis erst im Landesvergleich. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt spürbar unter dem hessischen Landesüblichen — gegenüber dem typischen deutschen Kreis ist der Abstand kleiner. Zugleich ist der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten überdurchschnittlich; das Gewicht verschiebt sich also eher in den mittleren Bereich als an die Ränder.

Wo die Felder eindeutig sind, sind sie es klar: Im Handwerk gilt die eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar, bei den Bürokräften weit überwiegend als deutlich berührbar — bei allerdings unterdurchschnittlicher Feldgröße. Ein Sonderfall sind die Bediener von Anlagen und Maschinen, deren eingeordnete Beschäftigung sich fast hälftig auf nicht berührbar und eine offene Zwischenkategorie verteilt.

So entsteht ein breit aufgestellter Kreis, dessen Besonderheit weniger in einem Ausschlag liegt als im Fehlen eines Schwerpunkts.

- Kein dominantes Berufsfeld – Verteilung breit und nahe an den üblichen Werten
- Abstand zum hessischen Landesüblichen größer als zum typischen deutschen Kreis
- Anteil gering berührbarer Tätigkeiten überdurchschnittlich

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.360 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (988 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.336 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (890 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06635000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.064 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 24.480 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 63.900 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.720 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Waldeck-Frankenberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/waldeck-frankenberg
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
