# KI und Arbeit in Weiden i.d.OPf.

In Weiden i.d.OPf. arbeiten 27.750 Menschen. Ein Drittel von ihnen übt Tätigkeiten aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — mehr als in fast allen anderen bayerischen Kreisen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/weiden-i-d-opf*

## Die Lage

- **27.750** Beschäftigte in Weiden i.d.OPf.
- **9.239** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.440** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.440 |
| nicht oder gering betroffen | 2.228 |
| gering betroffen | 3.363 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.360 |
| deutlich betroffen | 9.239 |
| Stufe ungewiss | 443 |
| keine Einstufung möglich | 186 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.663 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 4.737 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.718 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.197 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.147 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.812 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.257 Beschäftigte
- Führungskräfte: 654 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 76 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Weiden gehört beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung zum oberen Zehntel der deutschen Kreise, und innerhalb Bayerns ist das eine markante Abweichung nach oben. Der Grund liegt weniger in einer breiten Verschiebung als in einem einzelnen, ungewöhnlich stark besetzten Feld.

Die Bürokräfte stellen hier einen deutlich größeren Teil der Beschäftigung als im typischen Kreis, und von ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt fast alles als deutlich berührbar. Der kleine Rest bleibt zwischen zwei Stufen offen. Bei den akademischen Berufen zeigt sich dasselbe Muster abgeschwächt: dort ist es genau die Hälfte.

Das größte Feld zieht in die Gegenrichtung. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen liegt der Schwerpunkt bei geringer Berührbarkeit, deutlich berührbare Tätigkeiten sind dort verschwindend selten. Zwischen den beiden größten Feldern des Kreises liegt damit fast die gesamte Skala.

Bemerkenswert ist, wie belastbar dieses Bild ist. Der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe gehört bundesweit zu den niedrigsten. Weidens hoher Wert ist also kein Artefakt einer lückenhaften Zuordnung, sondern das Ergebnis einer Beschäftigungsstruktur, in der ein einzelnes, sehr einheitlich eingestuftes Feld ungewöhnlich viel Gewicht hat.

- Deutlich betroffene Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis, im oberen Zehntel bundesweit (P92)
- Bürokräfte ungewöhnlich stark besetzt (P95), fast vollständig als deutlich betroffen eingestuft
- Größtes Feld (Techniker) liegt gegenläufig, Schwerpunkt bei geringer Betroffenheit
- Unsicherheitsanteil gehört bundesweit zu den niedrigsten (P3)

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (530 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (443 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (186 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09363000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.239 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.440 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 27.750 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 13.871 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Weiden i.d.OPf.. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/weiden-i-d-opf
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
