# KI und Arbeit in Weilheim-Schongau

In Weilheim-Schongau arbeiten 53.470 Menschen. Im Gesamtbild liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — die Bewegung findet eine Ebene tiefer statt, in einem großen Feld mit ungewöhnlich unscharfer Einordnung.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/weilheim-schongau*

## Die Lage

- **53.470** Beschäftigte in Weilheim-Schongau
- **13.500** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.313** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.313 |
| nicht oder gering betroffen | 5.389 |
| gering betroffen | 6.149 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.243 |
| deutlich betroffen | 13.500 |
| Stufe ungewiss | 774 |
| keine Einstufung möglich | 1.312 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.073 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.796 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.355 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.584 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.563 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.397 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.054 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.494 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 364 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Weilheim-Schongau ist im Gesamtbild ein durchweg mittlerer Kreis. Ob deutlich, gering oder nicht berührbare Tätigkeiten, ob Bandkategorien oder Unsicherheitsanteil — alle Hauptwerte liegen nahe am typischen Kreis. Das ist hier der Befund, nicht eine Leerstelle.

Interessanter wird es unterhalb dieser Oberfläche. Das größte Feld, die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe, ist deutlich stärker besetzt als anderswo — aber gerade dort ist die Einordnung besonders unscharf. Der größte Posten der eingeordneten Beschäftigung ist eine Kategorie, die zwischen geringer und deutlicher Berührbarkeit offenbleibt, und ein weiterer Teil trägt gar keine Einstufung.

Klar gezeichnet sind dagegen die Ränder: Das Handwerk gilt vollständig als nicht berührbar, bei den Bürokräften ist die große Mehrheit deutlich berührbar. Diese beiden Pole heben sich im Gesamtbild weitgehend auf.

Einen eigenen Akzent setzt die Qualifikationsstruktur: Sie ist nach oben verschoben, mit überdurchschnittlich vielen Spezialisten und Experten und einem Helferanteil, der deutlich unter dem typischen Kreis liegt. Das ist die eigentliche Besonderheit eines Kreises, der in den Betroffenheitswerten selbst wenig hergibt.

- Alle Hauptkategorien des Gesamtbilds liegen nahe am typischen Kreis
- Größtes Feld (Techniker) deutlich stärker besetzt (P93), aber mit unscharfer Einordnung
- Klare Gegenpole an den Rändern: Handwerk vollständig nicht betroffen, Bürokräfte überwiegend deutlich betroffen
- Qualifikationsstruktur nach oben verschoben, Helferanteil deutlich unter dem typischen Kreis (P9)

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.270 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (774 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.312 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (530 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09190000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 13.500 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.313 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 53.470 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 25.230 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Weilheim-Schongau. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/weilheim-schongau
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
