# KI und Arbeit in Würzburg

Im Landkreis Würzburg arbeiten 39.550 Menschen. Fast ein Drittel übt Tätigkeiten aus, die KI deutlich verändern könnte — obwohl ausgerechnet das größte Berufsfeld in die Gegenrichtung zeigt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/wuerzburg*

## Die Lage

- **39.550** Beschäftigte in Würzburg
- **12.506** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **14.314** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 14.314 |
| nicht oder gering betroffen | 4.141 |
| gering betroffen | 3.636 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.763 |
| deutlich betroffen | 12.506 |
| Stufe ungewiss | 611 |
| keine Einstufung möglich | 499 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.626 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.567 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.352 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.339 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.473 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.462 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.340 Beschäftigte
- Führungskräfte: 956 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 353 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Würzburg liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis und auch klar über dem bayerischen Bild. Bemerkenswert ist, dass das größte Berufsfeld diesen Wert nicht trägt, sondern ihm widerspricht: Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt so gut wie nichts als deutlich berührbar.

Den Ausschlag geben die drei nachfolgenden Felder. Die Bürokräfte sind hier deutlich stärker besetzt als üblich, und dort gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern ist es mehr als die Hälfte, bei den akademischen Berufen knapp die Hälfte — beides deutlich mehr als in vielen anderen Kreisen mit vergleichbarer Feldgröße. Drei mittelgroße Felder wiegen hier also schwerer als das eine große.

Als Gegengewicht bleibt das Handwerk, leicht überdurchschnittlich besetzt und vollständig als nicht berührbar eingestuft.

Auffällig ist zudem, wie wenig gering berührbare Beschäftigung es hier gibt — deutlich weniger als im typischen Kreis. Die Beschäftigung verteilt sich also nicht gleichmäßig über die Skala, sondern konzentriert sich auf ihre klaren Pole.

- Deutlich betroffene Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis (P90) und über dem bayerischen Bild
- Größtes Feld (Techniker) liegt gegenläufig
- Bürokräfte (P92), Dienstleistungsberufe und akademische Berufe tragen den Wert gemeinsam
- Handwerk als einziges klares Gegengewicht
- Gering betroffene Beschäftigung deutlich unter dem typischen Kreis (P13)

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.170 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (611 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (499 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (30 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09679000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.506 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 14.314 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 39.550 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 18.078 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Würzburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/wuerzburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
