# KI und Arbeit in Wuppertal

In Wuppertal arbeiten 131.010 Menschen. Fast drei von zehn üben Tätigkeiten aus, die KI deutlich verändern könnte — und ungewöhnlich ist, dass zugleich auch gering berührbare Tätigkeiten überdurchschnittlich häufig sind.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/wuppertal*

## Die Lage

- **131.010** Beschäftigte in Wuppertal
- **38.936** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **45.018** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 45.018 |
| nicht oder gering betroffen | 13.664 |
| gering betroffen | 16.971 |
| gering oder deutlich betroffen | 9.393 |
| deutlich betroffen | 38.936 |
| Stufe ungewiss | 2.790 |
| keine Einstufung möglich | 1.597 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.289 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 21.254 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 20.222 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 17.297 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 13.799 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 11.918 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 11.915 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.108 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 569 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Wuppertal liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis und auch über dem nordrhein-westfälischen Bild. Auffällig ist dabei, dass der Kreis zugleich beim Anteil gering berührbarer Beschäftigung überdurchschnittlich liegt. Beide Ränder der Skala sind also stark besetzt — zulasten der kaum berührbaren Beschäftigung.

Die beiden größten Felder ziehen weit auseinander. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen gilt so gut wie nichts als deutlich berührbar; bei den akademischen Berufen, hier deutlich stärker besetzt als üblich, ist es ein erheblicher Teil. Noch klarer ist die Lage bei den Bürokräften, ebenfalls überdurchschnittlich groß: Dort entfällt der weit überwiegende Teil auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

In der Qualifikationsstruktur ist die Fachkraftebene schwächer besetzt als üblich, der Expertenanteil stärker. Das Handwerk, das anderswo das Gegengewicht bildet, ist hier unterdurchschnittlich groß — auch wenn es fast vollständig als nicht berührbar eingestuft ist.

Wuppertal ist damit ein Kreis, in dem die Beschäftigung auf beide Enden der Skala verteilt ist und die neutrale Mitte fehlt.

- Deutlich betroffene Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis (P85), gering betroffene ebenfalls über (P82), nicht betroffene darunter (P28)
- Akademische Berufe deutlich stärker besetzt (P81) mit erheblichem Anteil deutlicher Betroffenheit
- Bürokräfte überdurchschnittlich groß (P84) und weit überwiegend deutlich betroffen
- Handwerk als Gegengewicht unterdurchschnittlich groß (P20)
- Fachkraftebene schwächer, Expertenanteil stärker besetzt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.490 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.790 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.597 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (190 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05124000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 38.936 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 45.018 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 131.010 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 66.651 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Wuppertal. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/wuppertal
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
