# KI und Arbeit in Zollernalbkreis

Im Zollernalbkreis arbeiten 71.160 Menschen. Der Kreis liegt in fast allen Kennzahlen nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig ist allenfalls, wie eindeutig die Beschäftigung hier zugeordnet ist.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/zollernalbkreis*

## Die Lage

- **71.160** Beschäftigte in Zollernalbkreis
- **19.139** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **29.123** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 29.123 |
| nicht oder gering betroffen | 5.787 |
| gering betroffen | 7.152 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.428 |
| deutlich betroffen | 19.139 |
| Stufe ungewiss | 937 |
| keine Einstufung möglich | 1.484 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.609 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 11.587 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 10.252 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.509 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.472 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 8.155 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.686 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.429 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 351 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Zollernalbkreis ist ein Kreis ohne Ausreißer. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung sitzt fast genau zwischen dem Bundes- und dem baden-württembergischen Vergleichswert. Auch Helfer-, Fachkraft- und Expertenanteil entsprechen weitgehend dem Bundesbild; einzig die Spezialisten liegen etwas darüber.

Auffällig ist allenfalls, wie wenig Beschäftigung in offene Kategorien fällt. Die Bandkategorien, die zwei Stufen offenlassen, sind hier deutlich seltener als im typischen Kreis. Zusammen mit einem unterdurchschnittlichen Unsicherheitsanteil heißt das: Die Beschäftigung ist hier vergleichsweise häufig einer eindeutigen Stufe zugeordnet. Das macht die Werte belastbarer als in vielen anderen Kreisen — auch wenn sie selbst wenig hergeben.

Die Feldlagen folgen dem verbreiteten Muster. Das Handwerk, hier deutlich stärker besetzt als üblich, gilt praktisch vollständig als nicht berührbar; bei den Bürokräften entfällt der weit überwiegende Teil auf deutlich berührbare Tätigkeiten. Entsprechend liegt auch der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung insgesamt über dem typischen Kreis.

Das sind die klarsten Aussagen, die dieser Kreis hergibt — und ihre Klarheit ist hier selbst der Befund.

- Deutlich betroffene Beschäftigung nahe am typischen Kreis (P63), zwischen Bundes- und Landeswert
- Bandkategorien deutlich unter dem typischen Kreis (P8), Unsicherheitsanteil ebenfalls darunter
- Handwerk deutlich stärker besetzt (P88) und praktisch vollständig nicht betroffen
- Nicht betroffene Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis (P86)

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.660 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (937 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.484 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (530 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08417000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 19.139 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 29.123 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 71.160 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 34.080 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Zollernalbkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/zollernalbkreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
