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Befund · Bottrop · Beschäftigte am Arbeitsort

In Bottrop arbeiten 33.150 Menschen. Ungewöhnlich viel bleibt hier zwischen zwei Stufen unentschieden — eine klare Aussage lässt sich für die prägenden Felder kaum treffen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

33.150
Beschäftigte in Bottrop
7.854
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
12.402
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 33.150 Beschäftigten in Bottrop.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen12.402
nicht oder gering betroffen4.475
gering betroffen4.485
gering oder deutlich betroffen2.250
deutlich betroffen7.854
Stufe ungewiss649
keine Einstufung möglich225
nicht fein auflösbar800
ohne Angabe zum Beruf150
zusammen33.290

Zwischen 7.854 und 10.753 der 33.150 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer6.210
Fachkräfte19.650
Spezialisten3.880
Experten3.260
ohne Angabe150
zusammen33.150

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bottrop, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bottrop nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik16.880
regional abgeleitet15.460
nicht fein auflösbar800
ohne Angabe zur Tätigkeit150

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 32.340 Beschäftigte ab; 950 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 140 aus Rundung ergibt das 33.150. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bottrop ist ein Kreis, in dem die Einordnung selten eindeutig ausfällt. Der Anteil der Beschäftigung, die in Kategorien zwischen zwei Stufen fällt, liegt deutlich über dem typischen Kreis.

Das prägende Feld sind die Dienstleistungsberufe und Verkäufer, deutlich stärker besetzt als üblich. Ihre Kategorienlage ist gespalten: Ein gutes Drittel der eingeordneten Beschäftigung fällt in die offene Kategorie zwischen „nicht“ und „gering“, ein weiteres gutes Drittel gilt als deutlich berührbar. Auch im größten Feld, den Technikern, liegt der Schwerpunkt im geringen und offenen Bereich.

Selbst dort, wo sonst Klarheit herrscht, ist sie hier gedämpft: Bei den Bürokräften trägt zwar der größere Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten, doch der offene Rest ist für dieses Feld vergleichsweise groß — und das Feld selbst ist unterdurchschnittlich besetzt.

Über den Kreis insgesamt liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen Kreis und noch etwas deutlicher unter dem nordrhein-westfälischen Landesmedian. Bottrop ist damit kein Kreis mit ausgeprägtem Profil, sondern einer, dessen Profil unscharf bleibt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bottrop. Berufsdaten v1.1. /kreis/bottrop/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bottrop. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bottrop