Zum Inhalt springen

Befund · Bremerhaven · Beschäftigte am Arbeitsort

In Bremerhaven arbeiten 46.610 Menschen. Ein Fünftel der Beschäftigung entzieht sich hier jeder klaren Einordnung — bundesweit gibt es kaum einen Kreis mit einer unschärferen Datenlage.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

46.610
Beschäftigte in Bremerhaven
9.865
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
14.391
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 46.610 Beschäftigten in Bremerhaven.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen14.391
nicht oder gering betroffen4.977
gering betroffen3.630
gering oder deutlich betroffen3.820
deutlich betroffen9.865
Stufe ungewiss2.372
keine Einstufung möglich376
nicht fein auflösbar6.600
ohne Angabe zum Beruf650
zusammen46.681

Zwischen 9.865 und 16.057 der 46.610 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer7.590
Fachkräfte27.530
Spezialisten5.300
Experten5.540
ohne Angabe650
zusammen46.610

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bremerhaven, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bremerhaven nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik24.970
regional abgeleitet14.460
nicht fein auflösbar6.600
ohne Angabe zur Tätigkeit650

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bremen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 39.430 Beschäftigte ab; 7.250 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 46.610. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bremerhaven hat die unschärfste Datenlage dieses Vergleichs. Der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit gehört bundesweit zu den höchsten; ein großer Teil davon ist überhaupt nicht fein auflösbar. Ein Fünftel der Kreisbeschäftigung entzieht sich damit einer belastbaren Einordnung, und alles Folgende steht unter diesem Vorbehalt.

Im größten Feld schlägt sich das unmittelbar nieder: Bei den Technikern trägt ein gutes Viertel der eingeordneten Beschäftigung keine sichere Stufe, ein weiterer großer Teil liegt in der offenen Bandkategorie. Als eindeutig deutlich berührbar gilt dort fast nichts. Im zweitgrößten Feld, den Dienstleistungsberufen, liegt der Fall anders — dort entfällt ein erheblicher Teil auf deutlich berührbare Tätigkeiten.

Über den Kreis insgesamt bleiben beide berührbaren Kategorien unter dem typischen Kreis; der Anteil gering berührbarer Beschäftigung gehört sogar bundesweit zu den niedrigsten. Klar ausgeprägt ist allein das Feld der Bürokräfte.

Bremerhaven ist damit weniger ein Kreis mit niedriger Betroffenheit als einer, über dessen Betroffenheit sich vergleichsweise wenig sicher sagen lässt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bremen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bremerhaven. Berufsdaten v1.1. /kreis/bremerhaven/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bremerhaven. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bremerhaven