Zum Inhalt springen

Befund · Gifhorn · Beschäftigte am Arbeitsort

In Gifhorn arbeiten 42.780 Menschen. Beim Ausmaß liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — bemerkenswert ist vor allem, wie eindeutig sich die Tätigkeiten hier einordnen lassen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

42.780
Beschäftigte in Gifhorn
11.125
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
16.915
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 42.780 Beschäftigten in Gifhorn.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen16.915
nicht oder gering betroffen5.332
gering betroffen4.544
gering oder deutlich betroffen2.841
deutlich betroffen11.125
Stufe ungewiss596
keine Einstufung möglich559
nicht fein auflösbar460
ohne Angabe zum Beruf450
zusammen42.822

Zwischen 11.125 und 14.562 der 42.780 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer7.150
Fachkräfte24.190
Spezialisten5.690
Experten5.300
ohne Angabe450
zusammen42.780

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Gifhorn, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Gifhorn nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik21.740
regional abgeleitet20.170
nicht fein auflösbar460
ohne Angabe zur Tätigkeit450

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 41.910 Beschäftigte ab; 910 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 40 aus Rundung ergibt das 42.780. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Gifhorn ist ein Kreis, dessen Besonderheit weniger im Ergebnis als in der Sicherheit der Einordnung liegt. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt dicht am typischen deutschen Wert. Dafür gehört der Anteil, der keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt, zu den niedrigsten im ganzen Bundesvergleich. Was hier gemessen wird, trägt ungewöhnlich weit.

Die Felder ziehen dabei in verschiedene Richtungen. Die Dienstleistungs- und Verkaufsberufe stellen das zweitgrößte Feld, sind deutlich stärker besetzt als üblich, und knapp die Hälfte ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt als deutlich berührbar. Im Handwerk, im Feldanteil unauffällig, fällt die gesamte eingeordnete Beschäftigung in die Stufe „nicht berührbar“. Das größte Feld, die Techniker und gleichrangigen Berufe, trägt kaum deutliche Betroffenheit.

Bei den akademischen Berufen bleibt gut die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung zwischen nicht und gering offen, während knapp vier von zehn als deutlich berührbar gelten. Gifhorn ist damit kein auffälliger Kreis in der Sache — aber einer, dessen Zahlen belastbarer sind als die der meisten anderen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Gifhorn. Berufsdaten v1.1. /kreis/gifhorn/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Gifhorn. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/gifhorn