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Befund · Hohenlohekreis · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Hohenlohekreis arbeiten 63.070 Menschen. Der auffälligste Wert steht nicht bei den Betroffenheitsstufen, sondern zwischen ihnen: Fast ein Viertel der Beschäftigung fällt in Kategorien, die zwei Stufen offenlassen — bundesweit einer der höchsten Werte.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

63.070
Beschäftigte in Hohenlohekreis
17.311
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
22.520
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 63.070 Beschäftigten in Hohenlohekreis.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen22.520
nicht oder gering betroffen6.074
gering betroffen5.152
gering oder deutlich betroffen8.612
deutlich betroffen17.311
Stufe ungewiss831
keine Einstufung möglich1.410
nicht fein auflösbar1.180
ohne Angabe zum Beruf140
zusammen63.230

Zwischen 17.311 und 26.754 der 63.070 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.390
Fachkräfte32.980
Spezialisten12.460
Experten6.110
ohne Angabe140
zusammen63.070

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Hohenlohekreis, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Hohenlohekreis nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik33.300
regional abgeleitet28.610
nicht fein auflösbar1.180
ohne Angabe zur Tätigkeit140

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 61.910 Beschäftigte ab; 1.320 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 160 aus Rundung ergibt das 63.070. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Hohenlohekreis ist ein Kreis der Zwischentöne. Der Anteil an Beschäftigung, deren Einordnung zwischen zwei Stufen offenbleibt, gehört bundesweit zu den höchsten. Umgekehrt ist der Anteil eindeutig gering berührbarer Tätigkeiten einer der niedrigsten. Ein erheblicher Teil der Einordnung bleibt hier also bewusst in der Schwebe.

Das liegt nicht an schlechter Datenlage — der Anteil, der gar keine Stufe trägt, ist sogar unterdurchschnittlich. Es liegt an der Feldstruktur. Im größten Feld, den Technikerberufen, entfällt der größte Teil der eingeordneten Beschäftigung auf die Kategorie „gering oder deutlich betroffen“, während eindeutig deutlich Berührbares dort so gut wie nicht vorkommt.

Daneben steht das ungewöhnlich große Bürokräftefeld, bundesweit eines der stärksten, in dem knapp vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten. Als Gegengewicht wirken Handwerk und Maschinenbedienung, deren eingeordnete Beschäftigung vollständig als nicht berührbar gilt.

Auffällig ist außerdem der Spezialistenanteil, der bundesweit zu den höchsten gehört, während Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener sind als üblich. Insgesamt liegt der Kreis leicht über dem typischen Kreis — die eigentliche Geschichte ist aber, wie viel hier zwischen den Stufen bleibt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Hohenlohekreis. Berufsdaten v1.1. /kreis/hohenlohekreis/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Hohenlohekreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hohenlohekreis