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Befund · Kaufbeuren · Beschäftigte am Arbeitsort

In Kaufbeuren arbeiten 19.310 Menschen. Mehr als ein Viertel entfällt auf ein einziges Berufsfeld — die Technikerberufe, so stark besetzt wie in kaum einem anderen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

19.310
Beschäftigte in Kaufbeuren
4.849
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
6.528
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 19.310 Beschäftigten in Kaufbeuren.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen6.528
nicht oder gering betroffen2.337
gering betroffen2.971
gering oder deutlich betroffen1.480
deutlich betroffen4.849
Stufe ungewiss258
keine Einstufung möglich306
nicht fein auflösbar280
ohne Angabe zum Beruf360
zusammen19.369

Zwischen 4.849 und 6.587 der 19.310 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer3.290
Fachkräfte11.020
Spezialisten2.280
Experten2.360
ohne Angabe360
zusammen19.310

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Kaufbeuren, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Kaufbeuren nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik9.570
regional abgeleitet9.160
nicht fein auflösbar280
ohne Angabe zur Tätigkeit360

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 18.730 Beschäftigte ab; 640 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 19.310. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Kaufbeuren fällt durch die Größe eines einzigen Feldes auf. Die Technikerberufe stellen mehr als ein Viertel der Beschäftigung und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten. Ihre Einordnung ist aber verhalten: Rund die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung gilt als nur gering berührbar, ein weiterer Teil bleibt zwischen gering und deutlich offen — eindeutig deutlich Berührbares kommt dort kaum vor.

Den Gegenpol bilden die Dienstleistungsberufe und Verkäufer sowie das kleinere Bürokräftefeld, in denen jeweils ein erheblicher bis überwiegender Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gilt.

Weil sich diese Gegenläufigkeiten weitgehend aufheben, liegt die Stadt insgesamt nahe am typischen deutschen Kreis, und auch die Qualifikationsebenen bleiben unauffällig. Auffällig ist stattdessen, wie viel Beschäftigung hier eindeutig als nur gering berührbar gilt — bundesweit einer der höchsten Werte.

Eine Besonderheit betrifft die Datenlage im positiven Sinn: Der Anteil, der keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht auflösen lässt, ist einer der niedrigsten überhaupt. Die Einordnung trägt hier weiter als in den meisten Kreisen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Kaufbeuren. Berufsdaten v1.1. /kreis/kaufbeuren/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Kaufbeuren. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kaufbeuren