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Befund · Kempten (Allgäu) · Beschäftigte am Arbeitsort

In Kempten arbeiten 39.710 Menschen. Mehr als jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

39.710
Beschäftigte in Kempten (Allgäu)
14.090
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
11.681
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 39.710 Beschäftigten in Kempten (Allgäu).

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen11.681
nicht oder gering betroffen4.237
gering betroffen3.984
gering oder deutlich betroffen3.274
deutlich betroffen14.090
Stufe ungewiss771
keine Einstufung möglich393
nicht fein auflösbar1.280
ohne Angabe zum Beruf80
zusammen39.790

Zwischen 14.090 und 18.135 der 39.710 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.770
Fachkräfte23.100
Spezialisten5.700
Experten5.080
ohne Angabe70
zusammen39.710

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Kempten (Allgäu), nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Kempten (Allgäu) nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik19.330
regional abgeleitet19.100
nicht fein auflösbar1.280
ohne Angabe zur Tätigkeit80

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 38.430 Beschäftigte ab; 1.360 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 39.710. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Kempten liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten weit über dem typischen Kreis — und noch weiter über dem bayerischen. Getragen wird das vor allem von einem Feld: den Bürokräften, hier deutlich stärker besetzt als üblich, deren eingeordnete Beschäftigung fast durchgängig als deutlich berührbar gilt.

Das größte Feld, die Technikerberufe, wirkt dem nicht entgegen, aber es zieht auch nicht mit: Dort kommt eindeutig deutlich Berührbares kaum vor, der Schwerpunkt liegt auf offenen Kategorien und geringer Berührbarkeit. Im ebenfalls überdurchschnittlich großen akademischen Feld teilt sich die eingeordnete Beschäftigung fast hälftig.

Entscheidend ist, was fehlt. Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung — die Felder, deren eingeordnete Beschäftigung überwiegend als nicht berührbar gilt — sind hier alle schwächer besetzt als im typischen Kreis. Entsprechend niedrig fällt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten aus.

Die Qualifikationsstruktur bleibt dabei unauffällig. Der Befund dieser Stadt liegt also nicht in besonderen Qualifikationen, sondern in einer Feldmischung, in der das Gegengewicht fehlt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Kempten (Allgäu). Berufsdaten v1.1. /kreis/kempten-allgaeu/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Kempten (Allgäu). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kempten-allgaeu