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Befund · Kitzingen · Beschäftigte am Arbeitsort

In Kitzingen arbeiten 35.500 Menschen. Die Gesamtwerte liegen nahe am typischen deutschen Kreis. Das Bild entsteht hier aus dem Nebeneinander gegenläufig eingeordneter Berufsfelder — mit ungewöhnlich wenig Beschäftigung dazwischen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

35.500
Beschäftigte in Kitzingen
9.762
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
13.388
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 35.500 Beschäftigten in Kitzingen.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen13.388
nicht oder gering betroffen3.879
gering betroffen3.210
gering oder deutlich betroffen2.830
deutlich betroffen9.762
Stufe ungewiss698
keine Einstufung möglich662
nicht fein auflösbar1.090
zusammen35.519

Zwischen 9.762 und 13.290 der 35.500 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer6.760
Fachkräfte19.960
Spezialisten5.160
Experten3.620
ohne Angabe0
zusammen35.500

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Kitzingen, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Kitzingen nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik18.080
regional abgeleitet16.350
nicht fein auflösbar1.090
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 34.430 Beschäftigte ab; 1.090 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 35.500. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Kitzingen weicht in den Gesamtwerten kaum ab. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte, liegt leicht über dem typischen Kreis, der Anteil nicht berührbarer praktisch darauf, und keine Qualifikationsebene fällt heraus.

Das Bild entsteht hier aus dem Nebeneinander gegenläufig eingeordneter Felder. Im größten Feld, den Technikerberufen, kommt eindeutig deutlich Berührbares kaum vor; die Kategorien verteilen sich breit über offene Bänder, geringe Berührbarkeit und Unberührtheit. Im zweitgrößten Feld, den Bürokräften — hier deutlich stärker besetzt als üblich —, gilt der überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Auf der anderen Seite stehen zwei Felder, deren eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar gilt: die überdurchschnittlich großen Hilfsarbeitskräfte und das Handwerk.

Auffällig ist am ehesten, wie wenig Beschäftigung hier eindeutig als nur gering berührbar gilt — deutlich weniger als im typischen Kreis. Die Einordnung fällt in diesem Kreis also eher an die Ränder als in die Mitte.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Kitzingen. Berufsdaten v1.1. /kreis/kitzingen/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Kitzingen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kitzingen