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Befund · Kronach · Beschäftigte am Arbeitsort

In Kronach arbeiten 23.610 Menschen. Der Kreis gehört zu den Orten, an denen kaum berührbare Tätigkeiten das Bild bestimmen — sie sind hier so verbreitet wie in kaum einem anderen deutschen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

23.610
Beschäftigte in Kronach
5.588
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.299
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 23.610 Beschäftigten in Kronach.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.299
nicht oder gering betroffen2.414
gering betroffen2.634
gering oder deutlich betroffen1.302
deutlich betroffen5.588
Stufe ungewiss364
keine Einstufung möglich450
nicht fein auflösbar550
ohne Angabe zum Beruf10
zusammen23.611

Zwischen 5.588 und 7.254 der 23.610 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.260
Fachkräfte14.820
Spezialisten2.690
Experten1.840
ohne Angabe10
zusammen23.610

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Kronach, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Kronach nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik12.410
regional abgeleitet10.640
nicht fein auflösbar550
ohne Angabe zur Tätigkeit10

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 23.050 Beschäftigte ab; 560 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Zusammen ergibt das 23.610. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Kronach ist ein Kreis der werkenden Berufe, und das prägt den gesamten Befund. Der Anteil der Beschäftigung, deren Tätigkeiten als nicht von KI berührbar gelten, gehört bundesweit zu den höchsten — während der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen Kreis liegt.

Dahinter stehen vor allem zwei ungewöhnlich stark besetzte Felder. Die Handwerks- und verwandten Berufe sind hier weit häufiger als anderswo, und ihre eingeordnete Beschäftigung entfällt vollständig auf nicht berührbare Tätigkeiten. Bei den Hilfsarbeitskräften, ebenfalls überdurchschnittlich groß, ist es der weit überwiegende Teil. Nur die Bürokräfte laufen dagegen: Dort gilt die große Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung. Fachkrafttätigkeiten sind ausgeprägt häufig, Experten- und Spezialistentätigkeiten gehören zu den seltensten im Land — passend dazu sind die akademischen Berufe hier so schwach besetzt wie in fast keinem anderen Kreis.

Auffällig ist noch etwas: In Kronach bleibt weniger Beschäftigung als anderswo zwischen zwei Stufen offen. Das Bild ist hier also nicht nur einseitig, sondern auch ungewöhnlich klar gezeichnet.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Kronach. Berufsdaten v1.1. /kreis/kronach/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Kronach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/kronach