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Befund · Nürnberger Land · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Nürnberger Land arbeiten 56.930 Menschen. Über alle Gesamtkennzahlen hinweg liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — der Kontrast steckt erst in den einzelnen Berufsfeldern.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

56.930
Beschäftigte in Nürnberger Land
15.224
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
21.878
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 56.930 Beschäftigten in Nürnberger Land.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen21.878
nicht oder gering betroffen6.182
gering betroffen6.090
gering oder deutlich betroffen4.082
deutlich betroffen15.224
Stufe ungewiss865
keine Einstufung möglich1.089
nicht fein auflösbar1.200
ohne Angabe zum Beruf410
zusammen57.020

Zwischen 15.224 und 20.171 der 56.930 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer9.690
Fachkräfte32.240
Spezialisten7.970
Experten6.620
ohne Angabe410
zusammen56.930

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Nürnberger Land, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Nürnberger Land nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik28.510
regional abgeleitet26.900
nicht fein auflösbar1.200
ohne Angabe zur Tätigkeit410

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 55.410 Beschäftigte ab; 1.610 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 90 aus Rundung ergibt das 56.930. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Das Nürnberger Land ist über alle Gesamtkennzahlen hinweg unauffällig. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahe am typischen Kreis und praktisch auf dem bayerischen Landeswert; auch die vier Qualifikationsebenen bewegen sich sämtlich in engem Abstand zum Bundesbild. Wer nur auf die Gesamtzahlen sieht, findet hier den Normalfall.

Schärfer wird das Bild auf Feldebene, und dort ist der Gegensatz zwischen den beiden größten Feldern der eigentliche Befund. Bei den Technikerberufen tragen fast keine der eingeordneten Tätigkeiten eine deutliche Berührbarkeit; dort überwiegen geringe Berührbarkeit und offene Kategorien. Bei den Bürokräften sind es dagegen knapp vier Fünftel. Die Handwerksberufe, das drittgrößte Feld und überdurchschnittlich besetzt, stehen mit ihrer gesamten eingeordneten Beschäftigung auf der kaum berührbaren Seite.

Ein mittlerer Gesamtwert entsteht hier also nicht aus einer gleichmäßigen Lage, sondern aus dem Nebeneinander sehr unterschiedlich geprägter Felder. Der Durchschnitt ist ein Ergebnis, kein Zustand.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Nürnberger Land. Berufsdaten v1.1. /kreis/nuernberger-land/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Nürnberger Land. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/nuernberger-land