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Befund · Passau · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Passau arbeiten 61.420 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten trifft den typischen deutschen Kreis exakt — auffällig ist stattdessen, wie dünn die Spitze der Qualifikationsskala besetzt ist.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

61.420
Beschäftigte in Passau
15.739
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
24.576
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 61.420 Beschäftigten in Passau.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen24.576
nicht oder gering betroffen6.710
gering betroffen6.075
gering oder deutlich betroffen4.162
deutlich betroffen15.739
Stufe ungewiss1.386
keine Einstufung möglich1.052
nicht fein auflösbar1.520
ohne Angabe zum Beruf310
zusammen61.530

Zwischen 15.739 und 21.287 der 61.420 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.200
Fachkräfte38.330
Spezialisten7.080
Experten4.520
ohne Angabe310
zusammen61.420

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Passau, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Passau nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik33.110
regional abgeleitet26.590
nicht fein auflösbar1.520
ohne Angabe zur Tätigkeit310

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 59.700 Beschäftigte ab; 1.830 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 110 aus Rundung ergibt das 61.420. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Landkreis Passau ist im Gesamtbild kaum vom typischen deutschen Kreis zu unterscheiden. Nur der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung liegt spürbar darüber. Die Besonderheit des Kreises liegt woanders.

Sie liegt in der Qualifikationsstruktur. Fachkräfte sind hier deutlich stärker vertreten als in den meisten Kreisen, während der Expertenanteil zu den niedrigsten bundesweit gehört. Der Kreis hat also eine breite Mitte und eine ausgesprochen dünne Spitze.

Das Feldbild bestätigt das. Akademische Berufe sind hier so schwach besetzt wie in wenigen anderen Kreisen, ebenso die Techniker- und gleichrangigen Berufe. Umgekehrt liegen die Handwerks- und verwandten Berufe deutlich über dem typischen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt fast vollständig als kaum berührbar.

Den Gegenpol bilden auch hier die Bürokräfte, wo der Großteil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar gilt und der Rest zwischen gering und deutlich offenbleibt.

Passau ist damit ein Kreis, dessen Gesamtzahl gerade dadurch mittig ausfällt, dass eine schwache akademische Seite und ein starkes Handwerk sich ausgleichen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Passau. Berufsdaten v1.1. /kreis/passau/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Passau. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/passau