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Befund · Saalekreis · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Saalekreis arbeiten 68.010 Menschen. Ungewöhnlich für einen deutschen Kreis: Das zweitgrößte Berufsfeld ist die Bedienung von Anlagen und Maschinen — und genau dort gilt die Arbeit als kaum von KI berührbar.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

68.010
Beschäftigte in Saalekreis
14.785
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
27.790
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 68.010 Beschäftigten in Saalekreis.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen27.790
nicht oder gering betroffen6.993
gering betroffen7.743
gering oder deutlich betroffen4.771
deutlich betroffen14.785
Stufe ungewiss1.373
keine Einstufung möglich1.186
nicht fein auflösbar2.630
ohne Angabe zum Beruf820
zusammen68.091

Zwischen 14.785 und 20.929 der 68.010 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.630
Fachkräfte40.690
Spezialisten8.440
Experten6.430
ohne Angabe820
zusammen68.010

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Saalekreis, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Saalekreis nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik32.610
regional abgeleitet32.030
nicht fein auflösbar2.630
ohne Angabe zur Tätigkeit820

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 64.640 Beschäftigte ab; 3.450 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 68.010. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Saalekreis ist über die Berufsfelder hinweg ungewöhnlich verteilt. Die Bedienung von Anlagen und Maschinen bildet hier das zweitgrößte Feld und gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten. Umgekehrt zählt das technische Feld, das in den meisten Kreisen dominiert, hier zu den bundesweit schwächsten — obwohl es auch im Saalekreis noch an erster Stelle steht.

Diese Verschiebung schlägt auf die Einordnung durch. Bei den Bedienern gilt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar, bei den Handwerksberufen vollständig. Entsprechend liegt der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis, der Anteil deutlich berührbarer darunter.

Gegenüber dem eigenen Bundesland dreht sich das Vorzeichen allerdings um: Innerhalb Sachsen-Anhalts liegt der Saalekreis beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem Landeswert. Dazu trägt das dritte große Feld bei, die Bürokräfte — dort entfallen knapp drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten. Der Kreis ist also im Bundesvergleich produktionsgeprägt, im Landesvergleich vergleichsweise büronah.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Saalekreis. Berufsdaten v1.1. /kreis/saalekreis/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Saalekreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/saalekreis