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Befund · Viersen · Beschäftigte am Arbeitsort

In Viersen arbeiten 96.680 Menschen. Im Gesamtbild liegt der Kreis nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig ist erst, wie stark hier einfache Tätigkeiten vertreten sind, die KI kaum berührt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

96.680
Beschäftigte in Viersen
25.382
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
38.096
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 96.680 Beschäftigten in Viersen.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen38.096
nicht oder gering betroffen11.273
gering betroffen10.640
gering oder deutlich betroffen6.360
deutlich betroffen25.382
Stufe ungewiss1.731
keine Einstufung möglich939
nicht fein auflösbar2.420
ohne Angabe zum Beruf20
zusammen96.861

Zwischen 25.382 und 33.473 der 96.680 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer21.060
Fachkräfte54.360
Spezialisten11.780
Experten9.460
ohne Angabe10
zusammen96.680

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Viersen, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Viersen nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik49.840
regional abgeleitet44.580
nicht fein auflösbar2.420
ohne Angabe zur Tätigkeit20

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 94.420 Beschäftigte ab; 2.440 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 180 aus Rundung ergibt das 96.680. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Viersen wirkt auf den ersten Blick unauffällig: Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahe am typischen Kreis und entspricht dem Landesüblichen fast genau.

Interessanter ist die Feldebene. Die Hilfsarbeitskräfte sind hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt fast vollständig als nicht berührbar. Dazu passt ein hoher Helferanteil und eine ebenfalls überdurchschnittlich vertretene Maschinenbedienung. Im Handwerk gilt die eingeordnete Beschäftigung sogar durchgängig als nicht berührbar.

Dem stehen zwei Felder mit hoher Berührbarkeitskonzentration gegenüber: die Bürokräfte, wo die große Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar ausgewiesen ist, und die Dienstleistungsberufe und Verkäufer mit rund der Hälfte. Das größte Feld, die Techniker, liegt kategorial ganz woanders — dort liegt das Gewicht auf geringer Berührbarkeit und einer offenen Zwischenkategorie.

Das durchschnittliche Gesamtbild ist damit kein Zeichen von Gleichförmigkeit, sondern von Ausgleich. Und es ist gut belegt: Nur ein kleiner Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Viersen. Berufsdaten v1.1. /kreis/viersen/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Viersen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/viersen