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Befund · Waldshut · Beschäftigte am Arbeitsort

In Waldshut arbeiten 55.570 Menschen. Beide Pole sind hier stärker besetzt als üblich: deutlich berührbare wie nicht berührbare Tätigkeiten — dazwischen fällt die Mitte auffällig schwach aus.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

55.570
Beschäftigte in Waldshut
15.012
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
22.963
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 55.570 Beschäftigten in Waldshut.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen22.963
nicht oder gering betroffen5.008
gering betroffen4.870
gering oder deutlich betroffen4.456
deutlich betroffen15.012
Stufe ungewiss819
keine Einstufung möglich662
nicht fein auflösbar1.600
ohne Angabe zum Beruf170
zusammen55.560

Zwischen 15.012 und 20.287 der 55.570 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.610
Fachkräfte33.090
Spezialisten6.870
Experten4.840
ohne Angabe160
zusammen55.570

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Waldshut, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Waldshut nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik29.270
regional abgeleitet24.520
nicht fein auflösbar1.600
ohne Angabe zur Tätigkeit170

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 53.790 Beschäftigte ab; 1.770 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Mit 10 aus Rundung ergibt das 55.570. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Waldshut ist ein Kreis der Pole. Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt über dem des typischen Kreises, der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten ebenfalls deutlich darüber. Was dazwischen liegt, fehlt: Gering berührbare Tätigkeiten sind hier ungewöhnlich selten.

Diese Zweiteilung findet sich in den Feldern wieder. Die Dienstleistungsberufe und Verkäufer sind deutlich stärker besetzt als üblich, und dort gilt rund die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar; bei den Bürokräften ist es die große Mehrheit. Im größten Feld, den Technikern, spielt deutliche Berührbarkeit dagegen so gut wie keine Rolle — das Gewicht liegt auf einer Kategorie zwischen zwei Stufen.

Den Gegenpol tragen Handwerk und Hilfsarbeitskräfte: Dort gilt die eingeordnete Beschäftigung nahezu vollständig als nicht berührbar, und die Hilfsarbeitskräfte sind zugleich deutlich überdurchschnittlich vertreten.

Das Bild ist dabei gut belegt — der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe liegt unter dem üblichen Niveau. Waldshut ist damit kein Kreis mit einer Richtung, sondern einer mit zwei klar besetzten Enden.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Waldshut. Berufsdaten v1.1. /kreis/waldshut/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Waldshut. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/waldshut