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Befund · Aschaffenburg · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Aschaffenburg arbeiten 55.110 Menschen. Fast drei von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — mehr als im typischen deutschen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

55.110
Beschäftigte in Aschaffenburg
16.072
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
21.051
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 55.110 Beschäftigten in Aschaffenburg.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen21.051
nicht oder gering betroffen5.758
gering betroffen4.938
gering oder deutlich betroffen3.832
deutlich betroffen16.072
Stufe ungewiss902
keine Einstufung möglich978
nicht fein auflösbar1.630
zusammen55.161

Zwischen 16.072 und 20.806 der 55.110 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer10.070
Fachkräfte30.190
Spezialisten8.310
Experten6.540
ohne Angabe0
zusammen55.110

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Aschaffenburg, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Aschaffenburg nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.830
regional abgeleitet25.700
nicht fein auflösbar1.630
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 53.530 Beschäftigte ab; 1.630 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 55.110. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Im Landkreis Aschaffenburg liegen die beiden größten Berufsfelder so weit auseinander wie selten. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen ist deutlich berührbare Beschäftigung praktisch abwesend; bei den Bürokräften, dem zweitgrößten Feld, gelten fast vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Entscheidend ist, welches der beiden Felder das größere Gewicht hat. Die Bürokräfte sind hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, das Technikerfeld eher schwächer. Das schlägt auf den Gesamtwert durch: Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen deutschen Kreis und auch über dem bayerischen Niveau.

Das Handwerk steht dem gegenüber — seine eingeordnete Beschäftigung gilt geschlossen als kaum berührbar —, kann das Übergewicht aber nicht ausgleichen.

Bei den Qualifikationsebenen verschiebt sich das Gewicht nach oben: Fachkrafttätigkeiten liegen unter dem typischen Kreis, Spezialisten und Experten jeweils darüber. Die Datenlage ist dabei unauffällig, sodass der Befund ohne größere Vorbehalte gilt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Aschaffenburg. Berufsdaten v1.1. /kreis/aschaffenburg/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Aschaffenburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/aschaffenburg