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Befund · Baden-Baden · Beschäftigte am Arbeitsort

In Baden-Baden arbeiten 32.290 Menschen. Fast jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — und kaum irgendwo ist die Einordnung so entschieden wie hier.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

32.290
Beschäftigte in Baden-Baden
10.521
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
10.879
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 32.290 Beschäftigten in Baden-Baden.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen10.879
nicht oder gering betroffen2.682
gering betroffen4.090
gering oder deutlich betroffen1.869
deutlich betroffen10.521
Stufe ungewiss738
keine Einstufung möglich490
nicht fein auflösbar1.090
zusammen32.359

Zwischen 10.521 und 13.128 der 32.290 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer5.050
Fachkräfte17.790
Spezialisten5.210
Experten4.240
ohne Angabe0
zusammen32.290

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Baden-Baden, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Baden-Baden nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik16.550
regional abgeleitet14.720
nicht fein auflösbar1.090
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 31.270 Beschäftigte ab; 1.090 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 32.290. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Baden-Baden hat einen der höchsten Anteile deutlich berührbarer Tätigkeiten in Deutschland — deutlich über dem typischen Kreis und ebenso über dem Niveau Baden-Württembergs.

Drei Felder tragen den Wert. Bei den Bürokräften, hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als deutlich berührbar. Bei den akademischen Berufen ist es die Mehrheit, und auch dieses Feld ist überdurchschnittlich groß. Das größte Feld, die Technikerberufe, zieht dagegen in die andere Richtung: Dort ist deutlich berührbare Beschäftigung praktisch abwesend.

Besonders ist an Baden-Baden noch etwas anderes. Von allen Kreisen bleibt hier am wenigsten zwischen zwei Stufen offen — die Einordnung ist ungewöhnlich entschieden. Mehr Beschäftigung trägt eine eindeutige Stufe als in fast jedem anderen Kreis, was den hohen Wert vergleichsweise gut absichert.

In der Qualifikationsstruktur verschiebt sich das Gewicht nach oben: Spezialisten und Experten liegen klar über dem typischen Kreis, Helfer und Fachkräfte darunter. Ein Kreis, dessen Profil und dessen Datenlage in dieselbe Richtung zeigen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Baden-Baden. Berufsdaten v1.1. /kreis/baden-baden/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Baden-Baden. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/baden-baden