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Befund · Bayreuth · Beschäftigte am Arbeitsort

Im Landkreis Bayreuth arbeiten 23.880 Menschen. Fast alles bündelt sich hier in der mittleren Qualifikationsebene — akademisch geprägte Tätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

23.880
Beschäftigte in Bayreuth
6.399
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
9.557
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 23.880 Beschäftigten in Bayreuth.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen9.557
nicht oder gering betroffen2.695
gering betroffen2.325
gering oder deutlich betroffen1.462
deutlich betroffen6.399
Stufe ungewiss443
keine Einstufung möglich408
nicht fein auflösbar640
zusammen23.929

Zwischen 6.399 und 8.304 der 23.880 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.440
Fachkräfte14.890
Spezialisten2.690
Experten1.850
ohne Angabe0
zusammen23.880

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bayreuth, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bayreuth nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik12.910
regional abgeleitet10.380
nicht fein auflösbar640
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 23.290 Beschäftigte ab; 640 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 23.880. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Der Landkreis Bayreuth ist ein Fachkraftkreis, und das ist sein prägendes Merkmal. Der Anteil der Fachkrafttätigkeiten gehört bundesweit zu den höchsten, während Spezialisten- und vor allem Expertentätigkeiten zu den seltensten zählen. Die Beschäftigung konzentriert sich stark in der Mitte.

Die Berufsfelder bestätigen das von beiden Seiten. Größtes Feld sind die Handwerks- und verwandten Berufe, deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis; ihre eingeordnete Beschäftigung liegt vollständig auf der nicht berührbaren Seite. Die akademischen Berufe dagegen gehören zu den am schwächsten besetzten bundesweit, und auch das Technikerfeld ist ungewöhnlich klein.

Doch der Kreis ist kein einseitiger Fall. Das Feld der Bürokräfte ist überdurchschnittlich groß, und dort tragen vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten. Auch bei den Dienstleistungsberufen entfällt ein erheblicher Teil auf diese Kategorie.

Beides gleicht sich aus: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis und trifft den bayerischen Landesmedian praktisch genau. Die Besonderheit von Bayreuth liegt in der Struktur, nicht im Ergebnis.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bayern, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bayreuth. Berufsdaten v1.1. /kreis/bayreuth/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bayreuth. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bayreuth