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Befund · Bielefeld · Beschäftigte am Arbeitsort

In Bielefeld arbeiten 168.180 Menschen. Die klassische Fachkraftmitte ist hier so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis — die Beschäftigung verlagert sich nach oben.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

168.180
Beschäftigte in Bielefeld
47.609
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
55.509
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 168.180 Beschäftigten in Bielefeld.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen55.509
nicht oder gering betroffen18.009
gering betroffen24.188
gering oder deutlich betroffen14.142
deutlich betroffen47.609
Stufe ungewiss3.259
keine Einstufung möglich1.824
nicht fein auflösbar3.560
ohne Angabe zum Beruf400
zusammen168.500

Zwischen 47.609 und 65.010 der 168.180 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer31.790
Fachkräfte82.410
Spezialisten27.240
Experten26.340
ohne Angabe400
zusammen168.180

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bielefeld, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bielefeld nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik80.260
regional abgeleitet84.280
nicht fein auflösbar3.560
ohne Angabe zur Tätigkeit400

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 164.540 Beschäftigte ab; 3.960 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 320 aus Rundung ergibt das 168.180. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bielefelds auffälligstes Merkmal ist die Qualifikationsstruktur. Der Anteil der Fachkrafttätigkeiten gehört bundesweit zu den niedrigsten; was dort fehlt, verteilt sich auf die oberen Ebenen — Experten- und Spezialistentätigkeiten sind deutlich häufiger als im typischen Kreis.

In den Feldern zeigt sich das in den akademischen Berufen, die überdurchschnittlich stark besetzt sind; dort gilt die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Auch bei den Bürokräften ist die Lage klar. Das größte Feld dagegen, die Techniker, liegt fast vollständig außerhalb dieser Kategorie und verteilt sich stattdessen auf geringe Betroffenheit und offene Bandkategorien.

Was dagegenhalten könnte, ist schwach besetzt: Handwerk und Maschinenbedienung liegen beide unter dem typischen Kreis.

Bemerkenswert ist zum Schluss eine Stärke, die nicht im Inhalt, sondern in der Grundlage liegt: Der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit ist ungewöhnlich niedrig. Für Bielefeld lässt sich das Bild also mit mehr Sicherheit zeichnen als für die meisten Kreise.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bielefeld. Berufsdaten v1.1. /kreis/bielefeld/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bielefeld. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bielefeld