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Befund · Bochum · Beschäftigte am Arbeitsort

In Bochum arbeiten 151.780 Menschen. Der Kreis fällt nicht durch besonders hohe deutliche Betroffenheit auf, sondern dadurch, dass die Kategorie „gering berührbar“ hier so stark besetzt ist wie fast nirgends sonst.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

151.780
Beschäftigte in Bochum
42.896
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
46.960
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 151.780 Beschäftigten in Bochum.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen46.960
nicht oder gering betroffen14.438
gering betroffen24.453
gering oder deutlich betroffen14.893
deutlich betroffen42.896
Stufe ungewiss2.862
keine Einstufung möglich1.437
nicht fein auflösbar3.840
ohne Angabe zum Beruf100
zusammen151.879

Zwischen 42.896 und 60.651 der 151.780 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer24.020
Fachkräfte81.940
Spezialisten20.730
Experten24.990
ohne Angabe90
zusammen151.780

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bochum, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bochum nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik74.390
regional abgeleitet73.550
nicht fein auflösbar3.840
ohne Angabe zur Tätigkeit100

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 147.940 Beschäftigte ab; 3.940 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 100 aus Rundung ergibt das 151.780. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bochums Besonderheit liegt in einer Verschiebung, nicht in einem Extremwert. Der Anteil gering berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, während der Anteil gar nicht berührbarer deutlich unter dem typischen Kreis bleibt. Was anderswo als unberührt gilt, rutscht hier eine Stufe nach oben.

Den Ausschlag gibt das Technikerfeld, das ungewöhnlich stark besetzt ist. Dort liegt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung im geringen Bereich oder in der Bandkategorie zwischen gering und deutlich — eindeutig deutlich berührbar ist dort kaum etwas. Die akademischen Berufe, ebenfalls überdurchschnittlich groß, teilen sich fast hälftig zwischen deutlich berührbaren Tätigkeiten und einer offenen Kategorie.

Dagegen fehlt das übliche Gegengewicht: Handwerk, Maschinenbedienung und Hilfsarbeitskräfte sind alle unterdurchschnittlich besetzt. Nur die Bürokräfte liefern eine eindeutige Lage mit überwiegend deutlich berührbaren Tätigkeiten.

Bochum ist damit kein Kreis der Extreme, sondern einer, in dem die Mitte der Skala ungewöhnlich schwer wiegt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bochum. Berufsdaten v1.1. /kreis/bochum/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bochum. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bochum