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Befund · Börde · Beschäftigte am Arbeitsort

In der Börde arbeiten 61.560 Menschen. Kein Kreis in Deutschland hat anteilig mehr Helfertätigkeiten — und beim Anteil deutlich von KI berührbarer Beschäftigung liegt die Börde am äußersten unteren Rand.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

61.560
Beschäftigte in Börde
10.521
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
26.932
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 61.560 Beschäftigten in Börde.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen26.932
nicht oder gering betroffen6.889
gering betroffen5.848
gering oder deutlich betroffen4.761
deutlich betroffen10.521
Stufe ungewiss1.048
keine Einstufung möglich1.471
nicht fein auflösbar3.650
ohne Angabe zum Beruf520
zusammen61.640

Zwischen 10.521 und 16.330 der 61.560 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer15.330
Fachkräfte35.030
Spezialisten6.050
Experten4.620
ohne Angabe520
zusammen61.560

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Börde, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Börde nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik27.730
regional abgeleitet29.740
nicht fein auflösbar3.650
ohne Angabe zur Tätigkeit520

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 57.470 Beschäftigte ab; 4.170 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 80 aus Rundung ergibt das 61.560. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Die Börde markiert einen Extremwert: Der Anteil der Helfertätigkeiten ist der höchste in Deutschland, Spezialisten- und Expertentätigkeiten gehören zu den seltensten. Die Beschäftigung liegt hier ganz überwiegend in Bereichen, die als kaum von KI berührbar gelten.

Drei Felder tragen das. Die Bediener von Anlagen und Maschinen bilden das größte Feld und erreichen bundesweit den Spitzenwert; ihre eingeordnete Beschäftigung ist fast vollständig nicht berührbar. Die Hilfsarbeitskräfte liegen ähnlich hoch und ähnlich klar, das Handwerksfeld ebenso. Umgekehrt gehören Technikerfeld und akademische Berufe zu den am schwächsten besetzten überhaupt.

Eine Ausnahme bilden auch hier die Bürokräfte, wo der größere Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten trägt — für dieses Feld allerdings ein vergleichsweise niedriger Wert, weil ein erheblicher Teil zwischen gering und deutlich offenbleibt.

Zur Vorsicht mahnt der unklare Rest: Ein Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der Extremwert der Börde ist deutlich, aber nicht mit letzter Schärfe zu lesen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Sachsen-Anhalt, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Börde. Berufsdaten v1.1. /kreis/boerde/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Börde. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/boerde