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Befund · Borken · Beschäftigte am Arbeitsort

In Borken arbeiten 160.840 Menschen. Im Gesamtbild liegt der Kreis genau im Mittelfeld — dahinter stehen aber zwei kräftige Schwerpunkte, die in genau entgegengesetzte Richtungen weisen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

160.840
Beschäftigte in Borken
42.119
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
67.125
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 160.840 Beschäftigten in Borken.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen67.125
nicht oder gering betroffen13.787
gering betroffen16.504
gering oder deutlich betroffen10.153
deutlich betroffen42.119
Stufe ungewiss2.545
keine Einstufung möglich2.488
nicht fein auflösbar3.970
ohne Angabe zum Beruf2.250
zusammen160.941

Zwischen 42.119 und 54.817 der 160.840 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer25.970
Fachkräfte96.540
Spezialisten21.650
Experten14.450
ohne Angabe2.240
zusammen160.840

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Borken, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Borken nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik81.480
regional abgeleitet73.240
nicht fein auflösbar3.970
ohne Angabe zur Tätigkeit2.250

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 154.720 Beschäftigte ab; 6.220 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 100 aus Rundung ergibt das 160.840. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Borken ist ein Beispiel dafür, wie ein unauffälliger Gesamtwert entstehen kann. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis und praktisch genau auf dem nordrhein-westfälischen Landesmedian.

Der eigentliche Befund liegt in der Feldstruktur. Die Handwerks- und verwandten Berufe bilden das zweitgrößte Feld und sind deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis; ihre eingeordnete Beschäftigung trägt ausschließlich nicht berührbare Tätigkeiten. Dem steht das Feld der Bürokräfte gegenüber, in dem der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar ist. Dass sich diese beiden Schwerpunkte im Gesamtwert weitgehend ausgleichen, ist hier die eigentliche Beobachtung.

Zwei weitere Merkmale runden das Bild ab. Der Anteil nicht berührbarer Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis — passend zur fachkraftlastigen Qualifikationsstruktur. Und in Borken bleibt vergleichsweise wenig zwischen zwei Stufen offen; dieser Anteil gehört bundesweit zu den niedrigsten.

Borken ist damit kein Kreis ohne Profil, sondern einer, dessen Profil sich im Durchschnitt verbirgt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Nordrhein-Westfalen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Borken. Berufsdaten v1.1. /kreis/borken/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Borken. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/borken