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Befund · Bremen · Beschäftigte am Arbeitsort

In Bremen arbeiten 300.720 Menschen. Fast ein Fünftel der Beschäftigung lässt sich hier gar nicht eindeutig einordnen — mehr als in fast jedem anderen Kreis. Jede Aussage über Bremen steht damit auf schmalerem Grund.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

300.720
Beschäftigte in Bremen
82.446
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
85.751
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 300.720 Beschäftigten in Bremen.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen85.751
nicht oder gering betroffen28.399
gering betroffen26.360
gering oder deutlich betroffen24.580
deutlich betroffen82.446
Stufe ungewiss14.944
keine Einstufung möglich5.371
nicht fein auflösbar32.770
ohne Angabe zum Beruf270
zusammen300.891

Zwischen 82.446 und 121.970 der 300.720 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer49.550
Fachkräfte151.280
Spezialisten50.880
Experten48.760
ohne Angabe250
zusammen300.720

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Bremen, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Bremen nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik149.440
regional abgeleitet118.410
nicht fein auflösbar32.770
ohne Angabe zur Tätigkeit270

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Bremen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 267.850 Beschäftigte ab; 33.040 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 170 aus Rundung ergibt das 300.720. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Bei Bremen muss die Datenlage am Anfang stehen. Der Anteil der Beschäftigung, die keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt, gehört bundesweit zu den höchsten — ein erheblicher Teil davon ist überhaupt nicht fein auflösbar. Alles Weitere ist unter diesem Vorbehalt zu lesen.

Am deutlichsten zeigt sich das im größten Feld. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen trägt fast ein Viertel der eingeordneten Beschäftigung keine sichere Stufe, ein weiteres Drittel liegt in der offenen Bandkategorie; als eindeutig deutlich berührbar gilt dort kaum etwas.

Wo die Einordnung klarer ist, zeigt Bremen ein städtisches Profil: Die akademischen Berufe sind überdurchschnittlich besetzt und rund zur Hälfte deutlich berührbar, bei den Bürokräften sind es vier Fünftel. Auch die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben — Spezialisten und Experten sind häufig, Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener als im typischen Kreis.

Der Gesamtwert liegt am Ende über dem typischen Kreis. Er ist plausibel, aber angesichts des großen unklaren Rests nicht belastbar zu verschärfen.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Bremen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Bremen. Berufsdaten v1.1. /kreis/bremen/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Bremen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bremen