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Befund · Cochem-Zell · Beschäftigte am Arbeitsort

In Cochem-Zell arbeiten 19.180 Menschen. Etwa jeder Fünfte übt eine Tätigkeit aus, die KI deutlich verändern könnte — weniger als im typischen Kreis. Auffälliger ist, wie selten hier akademisch geprägte Berufe vorkommen.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

19.180
Beschäftigte in Cochem-Zell
4.298
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
7.818
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 19.180 Beschäftigten in Cochem-Zell.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen7.818
nicht oder gering betroffen2.391
gering betroffen1.824
gering oder deutlich betroffen1.110
deutlich betroffen4.298
Stufe ungewiss361
keine Einstufung möglich218
nicht fein auflösbar1.220
zusammen19.240

Zwischen 4.298 und 5.769 der 19.180 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.040
Fachkräfte11.960
Spezialisten1.970
Experten1.220
ohne Angabe0
zusammen19.180

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Cochem-Zell, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Cochem-Zell nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik9.980
regional abgeleitet8.040
nicht fein auflösbar1.220
ohne Angabe zur Tätigkeit0

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 18.020 Beschäftigte ab; 1.220 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 19.180. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Cochem-Zell ist ein Kreis der praktischen Berufe. Helfer und Fachkräfte sind beide deutlich überrepräsentiert, während der Expertenanteil zu den niedrigsten bundesweit gehört und auch die Spezialisten selten sind. Das Feld der Akademischen Berufe steht ebenfalls weit unten in der bundesweiten Verteilung.

Die beiden größten Felder tragen dabei entgegengesetzte Lagen. Im Technikerfeld liegt das Gewicht der eingeordneten Beschäftigung auf gering berührbaren Tätigkeiten und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern — einem Feld, das hier deutlich stärker besetzt ist als im typischen Kreis — gilt dagegen über vier Zehntel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Hinzu kommen zwei stark besetzte Felder am ruhigen Ende: die Hilfsarbeitskräfte und das Handwerk, in dem die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht betroffen gilt.

Bei der Deutung ist Vorsicht geboten. Ein spürbarer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen, und die Unsicherheit insgesamt liegt über dem typischen Kreis — im Vergleich zu Rheinland-Pfalz allerdings nur knapp.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Rheinland-Pfalz, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Cochem-Zell. Berufsdaten v1.1. /kreis/cochem-zell/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Cochem-Zell. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/cochem-zell