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Befund · Darmstadt · Beschäftigte am Arbeitsort

In Darmstadt arbeiten 110.810 Menschen. Etwa jede dritte Tätigkeit gilt als von KI deutlich berührbar, während der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten zu den niedrigsten in ganz Deutschland zählt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

110.810
Beschäftigte in Darmstadt
38.141
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
28.317
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 110.810 Beschäftigten in Darmstadt.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen28.317
nicht oder gering betroffen10.113
gering betroffen16.798
gering oder deutlich betroffen8.773
deutlich betroffen38.141
Stufe ungewiss2.475
keine Einstufung möglich1.403
nicht fein auflösbar4.560
ohne Angabe zum Beruf250
zusammen110.830

Zwischen 38.141 und 49.389 der 110.810 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer11.670
Fachkräfte50.910
Spezialisten20.610
Experten27.370
ohne Angabe250
zusammen110.810

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Darmstadt, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Darmstadt nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik50.580
regional abgeleitet55.440
nicht fein auflösbar4.560
ohne Angabe zur Tätigkeit250

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 106.020 Beschäftigte ab; 4.810 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 20 aus Rundung ergibt das 110.810. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Darmstadt hat eine der ausgeprägtesten Qualifikationsstrukturen im gesamten Vergleich. Der Expertenanteil gehört bundesweit zu den höchsten, die Spezialisten liegen weit oben — umgekehrt zählen Helfer und Fachkräfte zu den seltensten überhaupt. Ein Viertel der Kreisbeschäftigung entfällt auf Akademische Berufe, die zusammen mit den Technikern fast die Hälfte aller Beschäftigung stellen.

Diese beiden größten Felder stehen jedoch entgegengesetzt: Bei den Akademischen Berufen gilt fast die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, im Technikerfeld dagegen kaum etwas. Bei den Bürokräften sind es sogar über neun Zehntel.

Was anderswo am ruhigen Ende verankert, ist hier auffällig dünn: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener gehören sämtlich zu den am schwächsten besetzten Feldern bundesweit.

So entsteht ein deutlich einseitiges Bild. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt weit über dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer zählt zu den niedrigsten in Deutschland. Beides ist dieselbe Beobachtung von zwei Seiten.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Hessen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Darmstadt. Berufsdaten v1.1. /kreis/darmstadt/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Darmstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/darmstadt