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Befund · Diepholz · Beschäftigte am Arbeitsort

In Diepholz arbeiten 76.300 Menschen. Die Beschäftigung verteilt sich hier ungewöhnlich gleichmäßig auf viele mittelgroße Berufsfelder — kein einziges dominiert, und trotzdem liegen die Gegensätze zwischen ihnen offen zutage.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

76.300
Beschäftigte in Diepholz
20.748
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
31.697
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 76.300 Beschäftigten in Diepholz.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen31.697
nicht oder gering betroffen8.501
gering betroffen6.992
gering oder deutlich betroffen4.881
deutlich betroffen20.748
Stufe ungewiss1.418
keine Einstufung möglich882
nicht fein auflösbar1.220
ohne Angabe zum Beruf20
zusammen76.359

Zwischen 20.748 und 27.047 der 76.300 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer15.280
Fachkräfte46.210
Spezialisten8.240
Experten6.570
ohne Angabe10
zusammen76.300

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Diepholz, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Diepholz nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik38.260
regional abgeleitet36.860
nicht fein auflösbar1.220
ohne Angabe zur Tätigkeit20

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 75.120 Beschäftigte ab; 1.240 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 60 aus Rundung ergibt das 76.300. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Diepholz hat keinen Schwerpunkt. Die Beschäftigung verteilt sich auf viele mittelgroße Felder, von denen keines auch nur ein Sechstel erreicht. Der Gegensatz zeigt sich dennoch scharf: Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern gilt über die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, im Technikerfeld dagegen kaum etwas. Auch die Bürokräfte stehen auf der einen, das praktisch vollständig nicht berührbare Handwerk auf der anderen Seite.

Die Größenverhältnisse verstärken diese Streuung. Das Technikerfeld ist ungewöhnlich schwach besetzt, die Bediener von Anlagen und Maschinen dagegen sehr stark — ein Feld, dessen eingeordnete Beschäftigung fast vollständig als nicht betroffen gilt.

Insgesamt liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen Kreis, während die mittlere Stufe hier auffällig dünn besetzt ist. In der Qualifikationsstruktur sind Helfer und Fachkräfte überrepräsentiert, Spezialisten und Experten seltener.

Die Einordnung trägt in Diepholz weit: Nur ein kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung. Das breite Bild ist damit gut abgesichert.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Diepholz. Berufsdaten v1.1. /kreis/diepholz/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Diepholz. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/diepholz