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Befund · Emden · Beschäftigte am Arbeitsort

In Emden arbeiten 31.040 Menschen. Ein Viertel davon entfällt auf Handwerks- und verwandte Berufe — bundesweit der höchste Wert, und das prägt das gesamte Bild des Kreises.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

31.040
Beschäftigte in Emden
6.856
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
13.964
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 31.040 Beschäftigten in Emden.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen13.964
nicht oder gering betroffen3.584
gering betroffen2.909
gering oder deutlich betroffen1.702
deutlich betroffen6.856
Stufe ungewiss457
keine Einstufung möglich629
nicht fein auflösbar320
ohne Angabe zum Beruf690
zusammen31.111

Zwischen 6.856 und 9.015 der 31.040 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer4.980
Fachkräfte18.760
Spezialisten3.370
Experten3.250
ohne Angabe690
zusammen31.040

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Emden, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Emden nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik15.170
regional abgeleitet14.930
nicht fein auflösbar320
ohne Angabe zur Tätigkeit690

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 30.100 Beschäftigte ab; 1.010 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 70 aus Rundung ergibt das 31.040. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

In Emden dominiert ein einziges Feld so stark, dass es alles andere überlagert. Auf Handwerks- und verwandte Berufe entfällt ein Viertel der Kreisbeschäftigung — der höchste Wert im gesamten Bundesvergleich —, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt vollständig als nicht berührbar.

Das schlägt bis ins Gesamtbild durch: Der Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt unter dem typischen Kreis. Die Felder, die anderswo in die Gegenrichtung ziehen, sind hier schwach. Bürokräfte und Dienstleistungsberufe sind beide seltener vertreten als im typischen Kreis — auch wenn in beiden ein erheblicher Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gilt. Auch das größte technische Feld ist für Bundesverhältnisse klein.

Bemerkenswert ist außerdem, wie weit die Einordnung hier trägt. Nur ein sehr kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe, und praktisch alles lässt sich fein auflösen. Das Bild ist also nicht nur ausgeprägt, sondern auch ungewöhnlich gut abgesichert.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Niedersachsen, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Emden. Berufsdaten v1.1. /kreis/emden/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Emden. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/emden