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Befund · Freiburg im Breisgau · Beschäftigte am Arbeitsort

In Freiburg im Breisgau arbeiten 142.800 Menschen. Jede vierte Beschäftigung entfällt auf akademische Berufe — ein Anteil, der bundesweit zu den höchsten gehört und dem Kreis sein Profil gibt.

Beschäftigtenzahlen: Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · Berufsdaten: Forschungsstand v1.1 vom 2026-08-06

Block 1

Die Lage

142.800
Beschäftigte in Freiburg im Breisgau
42.327
in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
42.777
in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026 · alle Werte auf Zehner gerundet · Quellen im Detail

Block 2

Die Verteilung

So verteilen sich die 142.800 Beschäftigten in Freiburg im Breisgau.

Beschäftigte nach Kategorie
nicht betroffen42.777
nicht oder gering betroffen13.847
gering betroffen22.939
gering oder deutlich betroffen12.610
deutlich betroffen42.327
Stufe ungewiss2.942
keine Einstufung möglich948
nicht fein auflösbar4.250
ohne Angabe zum Beruf210
zusammen142.850

Zwischen 42.327 und 57.879 der 142.800 Beschäftigten arbeiten in deutlich betroffenen Tätigkeiten. Die Spanne entsteht, wo die amtliche Statistik mehrere Stufen offenlässt — aufgeteilt wird nichts.

Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“, nie „niemand“. Die Differenz zwischen Summenzeile und Gesamtzahl ist Rundung. Woher die Zuordnung stammt: Methodik

Qualifikationsebenen im Kreis

Beschäftigte nach Anforderungsniveau
Helfer19.760
Fachkräfte65.280
Spezialisten25.240
Experten32.310
ohne Angabe210
zusammen142.800

Block 3

Berufsfelder

Die Berufe in Freiburg im Breisgau, nach Berufsfeldern — aufklappbar bis zur einzelnen Tätigkeit.

Woher die Beschäftigtenzahlen stammen

Die Bundesagentur für Arbeit weist für Freiburg im Breisgau nicht jede Tätigkeit einzeln aus, sondern größere Berufsgruppen. Wo eine Gruppe mehrere Tätigkeiten umfasst, leiten wir die feinere Zahl aus regionalen Daten ab — die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.

Beschäftigte nach Herkunft der Zahl
direkt aus der Kreisstatistik64.480
regional abgeleitet73.910
nicht fein auflösbar4.250
ohne Angabe zur Tätigkeit210

Regional abgeleitete Zahlen entstehen mit dem Schlüssel aus den Landesdaten der Bundesagentur für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Wie die Ableitung geprüft wurde, steht in der Methodik.

Die Berufsfelder decken zusammen 138.390 Beschäftigte ab; 4.460 lassen sich keinem einzelnen Feld zuordnen. Abzüglich 50 aus Rundung ergibt das 142.800. Alle Werte auf Zehner gerundet; eine 0 heißt „unter 5“.

Block 4

Was daran bemerkenswert ist

Einordnung der Zahlen, keine Handlungsanweisung

Freiburg im Breisgau ist ein Kreis der akademischen Berufe. Sie stellen das größte Feld und sind bundesweit ungewöhnlich stark besetzt; knapp die Hälfte ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt als deutlich von KI berührbar. Entsprechend verschoben ist die Qualifikationsstruktur: Expertentätigkeiten gehören zu den häufigsten im Kreisvergleich, klassische Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten.

Daneben steht ein Feld, das ganz anders liegt. Bei den Technikern und gleichrangigen Berufen — im Kreis fast ebenso groß — verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf gering berührbare Tätigkeiten und auf eine Kategorie, die zwischen gering und deutlich offenbleibt. Die deutliche Stufe spielt dort kaum eine Rolle. Bei den Bürokräften, im Feldanteil unauffällig, ist es umgekehrt: Dort gilt die große Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Das Ergebnis ist ein Kreis über dem typischen deutschen Wert, aber ohne extreme Randlage. Bemerkenswert ist eher die zweite Auffälligkeit: Gering berührbare Tätigkeiten sind hier so häufig wie in fast keinem anderen Kreis. Freiburg verteilt sich also breiter über die Zwischenlagen, als sein akademisches Profil zunächst vermuten lässt.

Diese Region vertiefen — was die Daten für eine konkrete Fragestellung bedeuten.

Block 5

Wo diese Aussage endet

Die Werte stammen aus Forschung zu generativer KI, nicht zu Robotik oder Automatisierung von Handarbeit.

Die Zuordnung deutscher zu internationalen Berufsgruppen ist nicht in jedem Fall eindeutig. Wo sie es nicht ist, nennen wir nur die Gesamtzahl der Gruppe, statt sie rechnerisch aufzuteilen.

Beschäftigtenzahlen sind Stichtagswerte am Arbeitsort. Sie sind keine Prognose und keine Aussage über einzelne Betriebe.

Diese Seite beschreibt, was technisch berührbar ist — nicht, was Betriebe in dieser Region tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Beschäftigung folgt. Regionale Einführungsdaten existieren nicht.

Block 6

Quellen

Jeder Datenstand behält seinen eigenen Pfad. Wer heute zitiert, dessen Link stimmt in zwei Jahren noch.

Quellen des Datenstands
BeschäftigungsstatistikStatistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Rohdatei mit Prüfsumme, Wiederhol-URL und Nutzungshinweis im BA-Manifest. Werte auf Vielfache von zehn gerundet.
VerteilungEigene Berechnung: Summen der BA-Werte je Berufsgruppe und Qualifikationsebene, übersetzt über den amtlichen Schlüssel der Berufsklassifikation (KldB 2010, Fassung 2020 → ISCO-08). Wo die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Gruppe ausweist, wird die feinere Zahl regional abgeleitet — mit dem Schlüssel aus den BA-Landesdaten für Baden-Württemberg, Datenstand Dezember 2025. Die Gesamtzahl des Kreises bleibt dabei unverändert.
ZitierweiseVeniora (2026): Freiburg im Breisgau. Berufsdaten v1.1. /kreis/freiburg-im-breisgau/2026-q1

Wer sagt was

Beschäftigung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
KI-Einstufung
International Labour Organization, Working Paper 140 (2025)
Verbindung
Veniora — Übersetzung der Berufsklassifikation, regionale Kaskade, Validierung
Einordnung
Veniora, redaktionell

Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

Diese Seite zitieren

Veniora (2026): KI und Arbeit in Freiburg im Breisgau. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/freiburg-im-breisgau